Das Ende der Welt ist nah. Das fürchten zumindest einige Experten, wenn voraussichtlich am 10. September der weltweit größte Teilchenbeschleuniger...

Das Ende der Welt ist nah. Das fürchten zumindest einige Experten, wenn voraussichtlich am 10. September der weltweit größte Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) des Kernforschungszentrums CERN an den Start geht. LHCDer LHC ist ein Partikelbeschleuniger dessen Bau an der Französisch-Schweizerischen Grenze rund 14 Jahre dauerte und etwa vier Milliarden Euro gekostet hat. Er wird als die größte, teuerste und stärkste Apparatur betrachtet, die jemals von Menschen zur Erforschung von Partikelkollisionen gebaut wurde.

Zur groben Funktionsweise: In einem 26,659 Kilometer langen Ring werden gegenläufig rotierende Protonenstrahlen durch supraleitende Magneten beschleunigt, um dann mit einer Energie von bisher unerreichten etwa sieben Teraelektronenvolt (1 TeV = 1012 Elektronenvolt) aufeinanderzuprallen. Das Experiment soll dabei helfen, das so genannte Standardmodell der Teilchenphysik, das den innersten Aufbau der Materie beschreibt, zu bestätigen oder zu erweitern.

Es ist derzeit nicht sicher, was die Ergebnisse der Experimente sein werden. Einige Wissenschaftler befürchten, daß theoretische Anomalien, bspw. kleine schwarze Löcher, Strangelets oder de Sitter Raum-Zeit-Transitionen, entstehen könnten. Einige dieser Ereignisse, so die Experten, hätten das Potential, um Materie fundamental zu verändern und unseren Planeten zu zerstören. Wer gegen den LHC mitklagen möchte, wird bspw. bei Walter Wagner et al. fündig.

Zusammengefasst das Endzeitszenario mit Eintrittswahrscheinlichkeit p=0,984: Wir haben eine Supermaschine gebaut, die nach Klick auf “Start” etwas brummt und zischt und surrt und dann über kurz oder lang einen Riss im Raum-Zeit-Kontinuum erzwingt. Durch dieses Wurmloch werden ein, zwei schwarze Löcher aus dem Mittelpunkt der Sonne auf die Erde transportiert (Beam me down, Scotty!), die sich aufgrund einer Binge-Eating-Störung zunächst alle Kernreaktoren einverleiben (Brainiac lässt grüssen), dadurch an Flatulenz erkranken und hernach allerlei nicht nur übelriechende sondern vor allem aggressiv-radikale Strange-Quarks in die Welt freisetzen (DS9, Quark: “Weibchen bedeuten Ärger.”). Selbige reduzieren die auf unserem Planeten wandelnden Kohlenstoffeinheiten (=Mensch & Getier, hatten die Vogonen etwa in V’Ger ihr Vorbild?) zu Kaonen, die ihrerseits unsere geliebte Erde verzehren, bis nur noch ein Hauch von Nichts die Lücke zwischen Venus und Mars füllt. Damit wäre auch geklärt, warum es “mit Kaonen auf Spatzen schießen” heißt… Also, carpe diem!

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