In sehr seltenen Fällen friert das Dock unter MacOS X ein. Fensterwechsel über Cmd+Tab oder der Start von Applikationen aus...

In sehr seltenen Fällen friert das Dock unter MacOS X ein. Fensterwechsel über Cmd+Tab oder der Start von Applikationen aus dem Dock heraus sind dann nicht mehr möglich. Die Handlungsalternativen in diesem Fall sind entweder Reboot des Rechners oder ein minimalinvasiver Neustart des Docks. Hier werden vier Wege für die letztgenannte Variante beschrieben.

  1. via Terminal per killall
    Das Terminal aus Applications » Utilities starten und dort
    killall Dock
    eingeben.
  2. via Terminal per kill
    Terminal aus Applications » Utilities starten. Dort
    ps aux | grep "Dock"
    eingeben. Die Zeile mit Aufbau
    [username] [PROCESS-ID] ... /System/.../Dock -psn_0_2253350
    suchen und mit
    kill -9 [PROCESS-ID]
    den Dock-Prozess beenden.
  3. via Acitivity Monitor
    Den Activity Monitor (dt. Aktivitätsanzeige) aus Applications » Utilities starten. Zeile anklicken, die “Dock” als Prozessnamen enthält, und Button “Quit Process” (oben links; dt. Prozess beenden) drücken.
  4. via AppleScript
    Den Script Editor aus Applications » AppleScript starten und die Befehlszeile quit application "Dock" eingeben. Klick auf den “Run”-Button führt zum gewünschten Ergebnis. Alternativ lässt sich das AppleScript-Kommando auch direkt in einem Terminal-Fenster ausführen. Mit der Befehlszeile
    osascript -e "quit application \"Dock\""
    wird dasselbe Ergebnis ohne Umweg über den Script Editor erzielt.

Am einfachsten erscheint die killall-Variante. Ungeachtet der persönlichen Präferenz wird in allen Fällen das Dock beendet und automatisch neu gestartet.

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  • Witzig, hatte das Problem gerade letzte Woche erst und bin nach kurzem Googlen auch ueber die “killall Dock” Loesung gestolpert. Funktioniert prima.

  • Aber wir wollen nicht unerwähnt lassen, daß es auch noch andere tolle Suchmaschinen gibt. Bspw. Bing oder Altavista oder Yahoo! In Zeiten, da sich “googlen” als Synonym für “Internetsuche” in den Duden verirrt hat, scheint es spätestens angebracht, dem Marktführer eine gewisse Grundskepsis ggü. zu bringen (vgl. Microsoft, Intel, etc.). Ach ja, don’t be evil! ;-)

  • Auch beliebt:

    ps -ef | grep Dock

    die daraus resultierende pid des prozesses hier verwenden:

    kill -9 [pid]

    also z.b. kill -9 107 killt den prozess mit der pid 107. die -9 nach kill ist eine art kill-level. bei -9 werden auch prozesse abgeschossen, welche sich ansonsten störrisch verhalten. -9 tötet. definitv ^^

    greetz,
    tom

  • der kill-level (in meinem beispiel -9) bestimmt wie gekillt wird. der normale kill befehl sagt dem prozess, dass er sich beenden soll. der prozess darf / soll vorher noch seine arbeit beenden und sich somit “geordnet zurückziehen”. “-9” wartet nicht darauf, dass der prozess sich selbst beendet und schiesst den prozess rigoros ab.

  • Ah, Du hattest Dich explizit auf “-9” bezogen. Yukk, da gibt es in der Tat einen Unterschied. -HUP entspricht der höflichen “hang up”-Variante, wie von Dir beschrieben. -KILL (=-9) ist die rabiate Variante. Aber eben nötig, wenn der Prozeß gar nicht mehr reagiert.

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