Von der Dose zum Mac: Bluetooth Mauspräzision

Um einen Euphemismus anzuwenden: Die Präzision der Maussteuerung unter MacOS – zumindest mit einer Microsoft BT Maus 5000 – ist...

Um einen Euphemismus anzuwenden: Die Präzision der Maussteuerung unter MacOS – zumindest mit einer Microsoft BT Maus 5000 – ist sehr bescheiden. Pixelgenaues Arbeiten, bspw. in Photoshop, erscheint unmöglich. Der Mauszeiger ruckelt und zuckelt über den Bildschirm, als ob Cpt. Parkinson persönlich an der Konsole sitzt. Der digitale Frodo hat zu diesem Thema bereits die Essenz zusammengetragen, so daß hier nicht näher auf Acceleration Curves & Co. eingegangen werden muß. Mit USB Overdrive lässt sich bereits eine Verbesserung herbeiführen, aber einigermaßen erträglich wird es erst durch Einsatz des Freeware-Tools MouseFix in Version 1.2.

[Update 10.11.2009] MouseFix läuft nicht unter Snow Lepoard. Der Autor schreibt dazu.

Mousefix does not work with Snow Leopard. The reason is that the API that Mousefix uses (see ‘Bugs’ above) has now been removed as of the Snow Leopard release. If anyone would like to try and modify Mousefix to work with Snow Leopard, then it is the call to ‘NXSetMouseScaling’ that is causing problems. This has now been replaced with a similar function called (I believe) IOHIDSetMouseAcceleration. I do not run Snow Leopard and am very unlikely to do so, so I am afraid I can’t help any further in trying to fix this issue, but my understanding is that the new function is not as good as the old one in the control that it provides, so any modification to Mousefix may not result in a satisfactory fix. Anyway, good luck to anyone out there that fancies giving it a go.

Von der Dose zum Mac: Die dritte Maustaste

Es gibt da diese Maus von Apple. Mächtig muß sie sein, denn nomen es omen. Und wenn die Mighty Mouse...

Es gibt da diese Maus von Apple. Mächtig muß sie sein, denn nomen es omen. Und wenn die Mighty Mouse ihren Anschluß an den Mac findet, dann wandelt sich der Konfigurationsdialog System Preferences » Keyboard & Mouse » Mouse in ein flexibles Werkzeug, mit dem sich alle Details zur Maus konfigurieren lassen. So u.a. die Funktion der dritten Maustaste (=Scroll Ball). Was passiert aber, wenn keine Mighty Mouse sondern eine andere Maus gekoppelt wird? Bspw. eine Microsoft Bluetooth® Notebook Mouse 5000. Ist es möglich, die dritte Maustaste so zu konfigurieren, daß diese z.B. die Back-Funktion ausführt?
   Nach Kopplung der erwähnten MS BT 5000 sind lediglich Basisfunktionalitäten wie Tracking Speed, Scrolling Speed & Co. konfigurierbar. Keine Chance, dem Druck auf das Scrollrad eine andere Funktion zuzuweisen. Also darf und muß wieder gehackt werden: Ein Tool Namens USB Overdrive scheint das gewünschte Feature für beliebige Mäuse (und mehr) nachzurüsten.

The USB Overdrive is a device driver for Mac OS X that handles any USB mouse / trackball / joystick / gamepad and any Bluetooth mouse from any manufacturer and lets you configure them either globally or on a per-application basis.

Enjoy!

Von der Dose zum Mac: Alle Fenster (nicht) minimieren

Wieder geht es um ein Tastaturkürzel, das mir aus der PehZeh-Zeit ans Herz gewachsen ist: Win-M, um alle Fenster zu...

Wieder geht es um ein Tastaturkürzel, das mir aus der PehZeh-Zeit ans Herz gewachsen ist: Win-M, um alle Fenster zu minimieren. Die pawlow’sche Windows-Desktop-Konditionierung “mein Gott, es ist voller Sterne, äh, Fenster, Platz schaffen, klein machen” wurde in langen Jahren antrainiert und führte zu einer längeren Suche nach Gleichartigem im MacOS. Zwar minimiert Cmd-M das aktive Fenster in den Dock, aber eben nur dieses. Einen allgemeingültigen Shortcut, um alle Fenster ins Dock zu minimieren exisitiert nicht. (Über Alt+Cmd+H reden wir dann später.)
   Ein denkbarer Weg führt über AppleScript. Mit dem folgendem Skript lässt sich der gewünschte Effekt erzielen.

activate application "Finder"
tell application "System Events"
  tell process "Finder"
    keystroke "h" using {command down, option down}
    keystroke "m" using {command down, option down}
  end tell
end tell

Weitere Recherchen zeigen jedoch, daß dieses simple Skript nicht in allen Fällen erfolgreich sein wird. Aus einem Blog-Beitrag zum Thema von jobu:

What you’re trying to do is difficult, because there are many factors involved. First, some apps behave and are developed differently than others. Cocoa apps behave differently than carbon ones. Secondly, developers have the ability to remove functionality that apple deems “standard” according to their interface guidelines (which they themselves often ignore or don’t implement). Third, even if a developer does add scripting support, that does not automatically imply that they use the same syntax or methods as others do. That said, there likely will not be a good method of doing what you’d like. I have a couple apps that do not support ‘collapse’ or ‘miniaturized’, and do not have an interface element other than double-clicking the title bar which allows the user to minimize the window. I also have apps, some made by apple, that are not scriptable or do not appear to have any windows under certain circumstances… even though they are plainly visible and active. To make matters even uglier, the script will often-times fail silently or without error, rather than failing with an explicit error… making error detection and alternative methods harder to implement. You may not find a way to ensure that if one way doesn’t work, that you can just try another.

Eine eher ernüchternde Abhandlung. Darüberhinaus weigert sich MacOS standhaft einem (selbstverständlich als Applikation gespeicherten) Skript via Settings » Keyboard & Mouse » Keyboard Shortcuts ein Tastaturkürzel zuzuweisen. So möge diese Litanei mit der erleuchtenden Anmerkung eines Forenschreibers enden, nämlich, daß Mac-Nutzer nicht minimieren sondern verstecken. Ja wenn das so ist, dann verwenden wir doch einfach den dafür eingebauten Shortcut Alt+Cmd+H (versteckt alle Fenster außer des gerade Aktiven) und gut ist.

Von der Dose zum Mac: Autohotkey

Good News: Autohotkey ist größtmögliches Software-Kino für den PehZeh. Bad News: Es gibt nichts vergleichbar Mächtiges für den Mac. :-(...

Good News: Autohotkey ist größtmögliches Software-Kino für den PehZeh. Bad News: Es gibt nichts vergleichbar Mächtiges für den Mac. :-( Immerhin bin ich mittlerweile über zwei Tools gestolpert, mit denen die simpleren Funktionen (insb. Textexpansion) von Autohotkey auch auf dem Mac verfügbar werden. Zum einen textexpander, zum anderen TypeIt4Me. Beide Produkte sind Payware.

Von der Dose zum Mac: Startup-Sound

Ein Gedankenspiel: Ich sitze in einem gut besuchten Café, schlürfe ein beliebiges Heißgetränk und starte mein MacBook. Nein, lieber folgende...

Ein Gedankenspiel: Ich sitze in einem gut besuchten Café, schlürfe ein beliebiges Heißgetränk und starte mein MacBook. Nein, lieber folgende Situation: Ich sitze in einem ausgebuchten Flieger, es ist Nacht, Lichter gedimmt, im Dunkeln sind nur Schnarchgeräusche zu erkennen und ich starte mein MacBook.
   Frage: Wieviele neue Freunde werde ich gewinnen, wenn nun glockengleich und lautstark der Startup-Sound des MacBooks ertönt? Antwort: Etwa Null. Und jetzt die Pointe: Apple hat beim MacBook keine Möglichkeit vorgesehen, um die Lautstärke des Startup-Sounds zu verändern oder diesen auszuschalten! Beim MacBook Pro mag es sich anders verhalten, aber keine Chance beim kleinen Bruder.
   Glücklicherweise gibt es von Arcana Research das StartupSound.prefPane, mit der sich diese Funktionalität nachrüsten läßt. Axellent!

Von der Dose zum Mac: Leere Dateien anlegen

Zappalott! Das Anlegen neuer, leerer Dateien in einem Verzeichnis gestaltet sich unter MacOS unerwartet schwierig. Während bei Windows zwei Klicks...

Zappalott! Das Anlegen neuer, leerer Dateien in einem Verzeichnis gestaltet sich unter MacOS unerwartet schwierig. Während bei Windows zwei Klicks genügen (Rechtsklick » Kontextmenü » New » Dateityp), ist bei MacOS der Weg über die gewünschte Applikation unumgänglich. Neben dem fehlenden Maximize-Shortcut eine weitere Windoze-Funktionalität, die nachgerüstet werden will; bspw. mit NuFile von Tee. Have at it!
   Und wer NuFile wieder loswerden möchte: “Just remove NuFile.plugin in /Library/Contextual Menu Items and NuFile.prefpane in /Library/PreferencePanes […].”

Opera mit anderem Torrent-Client

Damit ich selber nicht noch einmal suchen muß, hier eine kurze Beschreibung wie Opera dazu bewegt werden kann, einen anderen...

Damit ich selber nicht noch einmal suchen muß, hier eine kurze Beschreibung wie Opera dazu bewegt werden kann, einen anderen Torrent-Client als den eingebauten anzusteuern. Menü Tools » Preferences » Advanced » Download aufrufen. Neuen MIME-Typ application/x-bittorrent hinzufügen, Dateiendung torrent wählen, abschließend unter “open with other application” den bevorzugten Torrent-Client eintragen. Ok and Enjoy!

Von der Dose zum Mac: Leopard, das Maus OS

Es gibt die Mausadepten. Und es gibt die Tastaturhelden. Und natürlich gibt es alles dazwischen. Die Welt ist nicht binär,...

Es gibt die Mausadepten. Und es gibt die Tastaturhelden. Und natürlich gibt es alles dazwischen. Die Welt ist nicht binär, obwohl so ein farbloses Underverse durchaus seinen Reiz hätte. Man könnte bspw. Speicherplatz sparen, was den Bedarf an Festplatten reduzieren und somit den weltweiten Energiebedarf um geschätzte 18,4% senken würde. Vom verminderten Ozonausstoß ganz zu schweigen!
    Aber zurück zu Leopard, dem Maus OS. Ich gestehe ein jahrelanger Windoze-Nutzer zu sein. Nutzer wohlgemerkt, also weder Jünger noch Anhänger, einfach nur Nutzer. Und da ich eine hohe Affinität zu effizientem Arbeiten habe, vermeide ich jeden unnötigen Griff zur Maus und verwende vornehmlich die Tastatur. Dabei helfen Tastaturkürzel ungemein, um sich den Weg durch den Fenster-Dschungel zu bahnen. Alt-F4 schließt bspw. sehr nachdrücklich unter Windoze das aktive Programm.
    Und Tastaturkürzel gibt es natürlich auch in Apples jüngstem OS-Update, Codename Leopard. Aber irgendwie haben die Jungs aus Cupertino etwas vergessen! Hat wohl noch keiner gemerkt, aber es gibt kein(!) Tastaturkürzel um ein Fenster zu maximieren. Verbergen geht, Minimieren geht, Schließen geht, aber kein Maximieren, wus?! Die obligatorische Recherche zeigt, daß findige Nutzer mit allerlei kreativen Workarounds diesem Malus beizukommen versuchen. Meiner Meinung nach ist Leopard mit dem Donationware-Tool Witch von Peter Maurer am ehesten zur Kürzelkooperation zu bewegen. Alt-F4, gleich hier und jetzt!

Vom schnellen T-Shirt-Falten

Es gibt da so eine Art Standardmethode zum Falten von Oberteilen: Mit der Vorderseite auf die Unterlage gelegt, linke Seite...

Es gibt da so eine Art Standardmethode zum Falten von Oberteilen: Mit der Vorderseite auf die Unterlage gelegt, linke Seite umklappen, rechte Seite umklappen und dann zum Abschluß das Kopfteil Richtung Beckennaht, Teil umdrehen, fertig. Und nun das hier. Ich habe etwas gefunden ohne zu suchen, bin quasi darüber gestolpert.
    Nach dem abstrusen ‘The next Uri Geller’-Werbebombardement ward meine Neugierde zumindest so weit geweckt, daß ein rastloses Auge beim Schmökern in den heise-News auf diesem Telepolis-Artikel The real next Uri Geller hängenblieb. Der Artikel ist nicht sonderlich lesenswert, verweist aber auf diverse YouTube-Videos u.a. auf – und jetzt kommen wir endlich zum Punkt – diesen hier How To Fold a T-shirt in 2 seconds.
    Oha! T-Shirt-Falten in zwei Sekunden! Ein wenig Recherche offenbart, daß diese Art der Falttechnik anscheinend originär den Japanern zuzuschreiben ist. Das wundert nicht, sind sie doch die Origami-Erfinder und Weltmeister im Selbstfaltschwalbenweitwurf. Besser visualisiert die Falttechnik übrigens dieses Video Fold a Shirt. Enjoy!

Mein Gott, es ist voller Sterne!

Wolf, gleich hier und jetzt! Mein Blog über Null und Nichtiges erblickt das Licht der Welt! Noch habe ich nichts...

Wolf, gleich hier und jetzt! Mein Blog über Null und Nichtiges erblickt das Licht der Welt! Noch habe ich nichts von Gehalt ins binäre Underverse hinauszukotzen. Aber das Runde muß ins Eckige und was voll ist, muß leer werden. Flasche (jetzt schon) leer, I’ll be back.