Die Überschrift hätte auch “How to waste your money with The Book of Eli?” lauten können. Oder “How to waste...

Die Überschrift hätte auch “How to waste your money with The Book of Eli?” lauten können. Oder “How to waste your money AND lifetime with The Book of Eli?” Aber unabhängig vom Variantenreichtum der Überschrift hat die Verschwendung schon längst stattgefunden. Und zwar in dem Moment, da irgendjemand auf die Idee kam, sich mal wieder an einem Endzeitfilm zu versuchen und auch noch einen Produzenten dafür fand.

Der einsame Wanderer

Die einzige künstlerische Leistung von The Book of Eli besteht darin, daß der Film nicht schlechter hätte produziert werden können. Von den drei, maximal vier, interessanteren Szenen wurde eine bereits im Trailer verbraten. In aller Kürze: Der einsame Wanderer Eli gespielt von Denzel Washington schleppt nach der Post-Apokalypse ein Buch quer durch die USA. Das Ganze schon seit 30 Jahren, Wanderziel “Westen”. Bei dem Buch geht es, wenig überraschend, um das letzte Exemplar der Bibel. Und Carnegie (gespielt von Gary Oldman), der böse Gouvernator mit heute-diese-Stadt-morgen-die-ganze-Welt Ambitionen, sucht – wahrscheinlich ebenfalls seit 30 Jahren – nach ebenjenem biblischen Schriebwerk, um sich die Menschen untertan zu predigen. Ja, das war’s weitestgehend. Sogar Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel von 1985 war besser – und der war schon schlecht. ;-) Mehr als rätselhaft, wie dieser Film eine IMDB-Bewertung von 7,1 erhalten konnte…

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