Von der Dose zum Mac: Spaltenreihenfolge im Finder

[Update] Offensichtlich geht es bei Leopard auch mit deutlich weniger Schmerz. Danke an detto (siehe erster Kommentar) für den exzellenten...

[Update] Offensichtlich geht es bei Leopard auch mit deutlich weniger Schmerz. Danke an detto (siehe erster Kommentar) für den exzellenten Tip! :-)
   Die Standardreihenfolge der Spalten im Finder zeigt üblicherweise den Namen gefolgt vom letzten Modifikationsdatum, Dateigröße und Typ der Datei. Zwar lässt sich diese Reihenfolge durch Verschieben einer Spalte (Drag’n’Drop des Spaltentitels) ändern. Allerdings gilt diese Änderung nur für das jeweils geöffnete Verzeichnis. Eine Möglichkeit die Spaltenreihenfolge als globale Einstellung für alle Verzeichnisse zu ändern ist im MacOS nicht vorhanden.
   Da mich die Dateigröße generell weitaus mehr interessiert als das Modifikationsdatum, kann so eine Restriktion nicht einfach hingenommen werden. Der hier beschriebene Lösungsweg führt über eine Änderung der Finder Property List com.apple.finder.plist, zu finden unter /Users/<username>/Library/Preferences, zum gewünschten Ergebnis.
   Die Datei kann mit Apples Property List Editor bearbeitet werden, der mit den Apple Developer Tools installiert wird. Wer die Developer Tools nicht besitzt und einen Download der gigabytegroßen Entwicklungs-Suite scheut, ist mit dem schlanken PrefSetter ebensogut bedient.
   Das Vorgehen wird unter Verwendung des PrefSetters beschrieben: Nach Start in der Liste der User Preferences com.apple.finder.plist mit Doppelklick auswählen. Es öffnet sich eine Detailansicht der in dieser Liste abgelegten Properties. Dort StandardViewOptions, darunter ListViewOptions, dann Columns öffnen. Alle Elemente von Item2 (ColumnPropertyID modd) und Item4 (ColumnPropertyId phys) austauschen. PrefSetter beenden und den Finder mit Rechtsklick+Alt auf das Finder-Icon im Dock neu starten. Piece of cake!

Von woanders zum Mac: Focus follows mouse inkl. Autoraise

Eine, unter *nix-Systemen gewohnte und bei Windoze bspw. mit TweakUI leicht nachzurüstende, Funktionalität, stellt MacOS-Nutzer vor ungeahnte Hürden. Es ist...

Eine, unter *nix-Systemen gewohnte und bei Windoze bspw. mit TweakUI leicht nachzurüstende, Funktionalität, stellt MacOS-Nutzer vor ungeahnte Hürden. Es ist die Rede von “Focus-Follows-Mouse” – wahlweise mit oder ohne Autoraise. Eine interessante Abhandlung zur Problematik nebst Lösungsversuch Marke Eigenbau ist dem Artikel Settling the OS X focus-follows-mouse debate zu entnehmen. Der Kommentarmarathon steht beispielhaft für allerhand sinnentleerter Glaubenskriege á la “Wer braucht denn so etwas?” bis hin zu “Du willst das nicht haben, wenn du MacOS nutzt!”, über die man bei der Suche im Netz leider allerorten stolpert.    Lösungen aber, die ein solches Feature für MacOS nachrüsten, sind rar. Bis vor kurzem hätte ich sogar von “nicht vorhanden” gesprochen – aber Nachhaltigkeit (in der Suche) zahlt sich aus: Der SW-Anbieter atomicbird rangiert seit heute auf der Gottliste ganz oben. Eines seiner Software-Produkte MondoMouse bietet neben der hier diskutierten “Focus-Follows-Mouse” (inkl. Autoraise) Funktion zusätzlich das schnelle Verschieben und Vergrößern/-kleinern von Fenstern, ohne ein PPAS (Pin-Point-Aiming-System) an den Mauszeiger zu montieren. Randnotiz: Wer sich intensiver mit der Ökonomie von Suchen und Klicken auseinandersetzen möchte, sei auf den englischsprachigen Wikipedia-Artikel zu Fitts’s Law verwiesen.
   Kleiner Wermutstropfen: Die $14,95 werden frech in €13,95 umgerechnet – da verwendet der Store wohl keinen wirklich aktuellen Umrechnungskurs…honi soit qui mal y pense. Ach ja, VAT 19% kommen noch on top, macht dann €16,60. Eine zeitlich begrenzte Testversion ist verfügbar.
   [Update 03.10.2008] Ein weitaus größerer Wermutstropfen hat sich nach längerem Gebrauch herausgestellt. Keine Software ist fehlerfrei (außer vielleicht TeX;-), aber dieser Bug ist ziemlich nervig: Beim Umbenennen einer Datei im Finder können keine Großbuchstaben mehr eingegeben werden. Sobald die Shift-Taste (oder irgendein anderer Modifier-Key) gedrückt wird, verlässt der Finder den Editiermodus. Die Hotkey-Erkennung von MondoMouse schlägt hier scheinbar über die Stränge. Richtig ärgerlich ist aber, daß der Entwickler selbst nach zweimaliger Rückfrage toter Mann spielt. Da habe ich von einem selbständigen Software-Entwickler mehr erwartet. Schade.
   [Update 28.12.2008] Ein letztes Update zu diesem traurigen Software-Kapitel. Habe bereits vor geraumer Zeit aufgegeben. Und zwar sowohl die Softwarebude zu erreichen, als auch MondoMouse weiter zu verwenden. Meine Anmerkungen an den/die Entwickler verhallten ungehört. Im aktuellen Zustand ist die Software aus den beschriebenen Gründen unbrauchbar.

Von der Dose zum Mac: Ordner im Finder öffnen

MacOS bringt von Haus aus verschiedene Shortcuts mit, um in einem geöffneten Finder-Fenster bspw. das Home- (Shift+Cmd+H) oder Applications- (Shift+Cmd+A)...

MacOS bringt von Haus aus verschiedene Shortcuts mit, um in einem geöffneten Finder-Fenster bspw. das Home- (Shift+Cmd+H) oder Applications- (Shift+Cmd+A) Verzeichnis zu öffnen. Das ist ganz nett, setzt aber einen bereits geöffneten Finder voraus und beschränkt sich auf die von Apple vorgegebenen Ziele.
   Gesucht wird eine flexiblere Lösung, die auf Knopfdruck den Finder mit einem bestimmten, zuvor benannten Verzeichnis öffnet. Eine Lösung ist mit dem bereits im Artikel Fenster, Butler, Alles beschriebenen Tool Butler möglich. Dabei wird Butler’s Funktion zum Ausführen eines per Hotkey aktivierten AppleScripts verwendet:

  1. Im Customize-Menu ein neues SmartItem/AppleScript als Hidden-Element anlegen.
  2. Im Source Code-Bereich dieses Elements das nachstehende Skript einfügen. Dabei ist <username> durch den eigenen Usernamen zu ersetzen.
    tell application "Finder"
      open folder "Macintosh HD:Users:<username>:Downloads"
      activate
      set the current view of the front window to list view
      set the bounds of the front window to {150, 60, 1150, 600}
    end tell

    Das Skript öffnet den Downloads-Ordner in einem neuen Finder-Fenster, stellt im Anschluß die Ansicht auf Listendarstellung um und platziert das Fenster an der (x, y)-Koordinate (150, 64) mit Breite 1000px und Höhe 540px.

  3. Abschließend unter Triggers einen Hotkey wählen, bspw. Shift+Cmd+D.

Ähnlich einfach können Dateien per Shortcut geöffnet werden. Ein Einzeiler genügt, um bspw. eine Datei “Daten.ods” mit NeoOffice zu bearbeiten:

  • tell application "NeoOffice" to open "Macintosh HD:Users:<username>:Documents:Daten.ods"

Mac-Software-Kassensturz

Fast schon unglaublich, was sich in vergleichsweise kurzer Zeit an Programmen, Tools sowie kleinen und großen Helferlein auf der Festplatte...

Fast schon unglaublich, was sich in vergleichsweise kurzer Zeit an Programmen, Tools sowie kleinen und großen Helferlein auf der Festplatte tummelt. Die folgenden Applikationen haben sich in den vergangenen Monaten auf ihrem jeweiligen Fachgebiet als nützlich erwiesen.

 
zip, rar & Co.
The UnarchiverAn unarchiver that is a much more capable replacement for the built-in archive unpacker program in MacOS X.
Arbeitsoptimierung
PrefSetterFreie Alternative für Apple’s Property List Editor. Letztgenannter wird mit Apple’s Developer Tools mitgeliefert. Wer sie nicht auf DVD erhalten hat, müsste aber für den Download Gigabyteweise Daten saugen. PrefSetter ist schlank und leistet dasselbe.
Startup SoundPasst nicht wirklich in diese Kategorie, aber es passt auch in keine andere. ;) Beim MacBook (nicht Pro!) lässt sich der Startup-Sound beim Booten nicht ausschalten. Mit diesem Tool funktioniert es.
TinkerTool“TinkerTool is an application that gives you access to additional preference settings Apple has built into Mac OS X.”
VirtualBoxVirtuelle Maschinen auf dem Mac.
Butler“Its purpose is to make it easier for you to perform different — potentially recurring — tasks.”
Name ManglerVom selben Autor wie Butler. Schneller und mächtiger als BatchRename’Em. Unterstützt auch Regular Expressions.
BatchRename’EmEmpfehle Name Mangler, ist schneller und mächtiger. “An Automator application to batch rename files and folders in various ways.”
MondoMouseNICHT KAUFEN, DO NOT BUY! Software ist fehlerhaft, kein Support vom Entwickler! Focus follows mouse mit Autoraise und vereinfachtem Verschieben, Vergrößern und Verkleinern von Fenstern. Strong buy!
TypeIt4MeFür alle Tastaturliebhaber – TypeIt4Me expandiert an Cursorstelle Textbausteine.
Witch“Lets you access all of your windows by pressing a shortcut and choosing from a clearly arranged list of window titles.”
USB Overdrive“The USB Overdrive is a device driver for Mac OS X that handles any USB mouse, trackball, joystick, gamepad and any Bluetooth mouse from any manufacturer and lets you configure them either globally or on a per-application basis.”
AppZapper“Drag one or more unwanted apps onto AppZapper and watch as it finds all the extra files and lets you delete them with a single click.”
Backup
SuperDuper!*Das* Backup-Tool für den Mac.
Dashboard-Widgets
istatPro“iStat pro is the ultimate system monitoring widget, consisting of nine sections which can be shown or hidden.”
k-notesEine gute, und vor allem in der Größe änderbare, Alternative zu Apples Notes-Widget.
Kontextmenü
nuFileBeim PehZeh können sehr leicht über das Kontextmenü neue (leere) Dateien beliebigen Typs angelegt werden. Mit diesem Tool wird eine vergleichbare Funktionalität auf dem Mac nachgerüstet.
Sicherheit
TrueCryptUnverzichtbar für sensitive Daten.
ClamXav“ClamXav is a free virus checker for Mac OS X. It uses the tried, tested and very popular ClamAV open source antivirus engine as a back end.”
Bilder und Videos
HandBreak“HandBrake is an open-source, GPL-licensed, multiplatform, multithreaded DVD to MPEG-4 converter, available for MacOS X, Linux and Windows.”
VLCSpielt klaglos jedwedes Videomaterial.
PerianPlugin, damit Quicktime auch divx/xvid-kodierte Dateien abspielen kann. Eigentlich genügt VLC allen Ansprüchen, aber wer via Frontrow divx/xvid-kodierte Videos sehen möchte, wird nicht umhin kommen, Quicktime’s Möglichkeiten zu erweitern.
GIMPFreie Bildbearbeitungsalternative zu Photoshop.
MPEG Streamclip“MPEG Streamclip is a powerful free video converter, player, editor for Mac and Windows. It can play many movie files, not only MPEGs; it can convert MPEG files between muxed/demuxed formats for authoring; it can encode movies to many formats, including iPod; it can cut, trim and join movies.”
ImageWell“The Handy Image Editor that will save you time and money.”
Internet
EnigmailEin Plugin zur Integration von GnuPG in Thunderbird.
GnuPGGnuPG is the GNU project’s complete and free implementation of the OpenPGP standard.
Paparazzi!Erstellt Screenshots von kompletten Web-Seiten.
OperaBester Browser wo gibt. ;-)
SkypeVideotelefonie und Instant Messaging für Nüsse.
cotvncChicken of the VNC; ein VNC-Client für MacOSX.
TramsmitSehr guter FTP-Client.
Textbearbeitung
SmultronEine gute, kostenlose Alternative zum BBEdit.
BBEditMächtiger Texteditor mit Programmier-, Makro- und vielen weiteren Funktionen.
Office
NeoOffice“NeoOffice is a full-featured set of office applications (including word processing, spreadsheet, presentation, drawing, and database programs) for Mac OS X. Based on the OpenOffice.org office suite, NeoOffice has integrated dozens of native Mac features and can import, edit, and exchange files with other popular office programs such as Microsoft Office.”
MacTeXEine leicht zu installierende TeX-Distribution.
Brennen muß Rom
ToastUmfangreiches Brennpaket.
Musik
ToolPlayerEin schlanker Player ohne Bells’n’Whistles, der einfach nur das tut, was er soll: Musik spielen.
MacMP3GainZum Angleichen der Lautstärke unterschiedlich ausgesteuerter mp3-Dateien.
MaxAudiodateien von CD & Co. auf die Platte bannen.
AudacityFreies Tool zur Bearbeitung von Musikdateien.
FissionNicht ganz so freies Tool zur Musikbearbeitung, das insb. auch mp3-Dateien ohne erneutes encoding (also in situ) manipulieren kann.

Des MacBooks alte Kleider (Gehäusereinigung)

Das weiße MacBook ist ein Hingucker. Natürlich eine Geschmacksfrage. Aber definitiv keine Geschmacksfrage sind die, nach längerem Gebrauch, verfärbten Handballenauflagen...

Das weiße MacBook ist ein Hingucker. Natürlich eine Geschmacksfrage. Aber definitiv keine Geschmacksfrage sind die, nach längerem Gebrauch, verfärbten Handballenauflagen links und rechts des Touchpads. Man könnte nun auf unzulängliche Handwäsche verweisen, aber selbst mit gröbstem Schmirgelpapier oder gemäß Prä-OP-Standard gereinigte Handballen werden nach einiger Zeit ihre Spuren hinterlassen.
   Wenn man dem guten Stück nicht mit Viss, Domestos oder gar Atta zu Leibe rücken möchte empfehlen sich Schmutzradierer. Gibt’s von Meister Proper oder als dm-Eigenmarke (4 Stk für 2,85 €, Stand 19.04.2008). Schnell, effizient und mit axellentem Ergebnis!

Von der Dose zum Mac: Fenster, Butler, Alles

In den Artikeln Alle Fenster (nicht) minimieren und insb. Fenster minimieren revisited dachte ich noch, die ultimative Lösung zum Minimieren/Verstecken...

In den Artikeln Alle Fenster (nicht) minimieren und insb. Fenster minimieren revisited dachte ich noch, die ultimative Lösung zum Minimieren/Verstecken aller Fenster gefunden zu haben. Im Artikel Doppelklicknetzwerkumgebungswechsel war ich der Meinung, ein Doppelklick zum Netzwerumgebunswechsel sei der Weisheit letzter Schluß. Aber es geht noch viel besser! Man nehme Butler, ein auf der Homepage des Autors schlicht als “productivity tool” bezeichnetes Werkzeug. Hier der Klappentext:

Butler’s purpose is to make it easier for you to perform different — potentially recurring — tasks. Butler lets you arrange these tasks in its fully customizable configuration. There, you can assign one or more triggers to a task […] Due to its unique variety of triggers and tasks, Butler is more flexible than any other productivity tool you’ve seen before. That’s why we call it the Original Many-Tricks Pony. So don’t worry if you don’t have a use for all of its features right from the beginning. Just start using Butler and discover a new feature every day.

Der letzte Satz ist ernst zu nehmen, Butler strotzt vor Features. Mit ein wenig explorativer Neugier sind schnell zwei neue Shortcuts erstellt, die die in den o.g. Posts gezeigten Applescripts ausführen. Fortan lässt Ctrl+Alt+Cmd+M alle Fenster vom Desktop verschwinden. Und nach einem beherzten Ctrl+Alt+Cmd+L teilt mir die liebreizende Zarvox-Stimme mit, zu welcher Netzwerkumgebung gewechselt wurde. Butler ist Donation-Ware, yukk!

Von der Dose zum Mac: Mauspräzision revisited

Wie schon im Artikel Bluetooth Mauspräzision berichtet, lässt die Genauigkeit der Maus-Cursor-Steuerung mit einer Microsoft BT Maus 5000 unter MacOS...

Wie schon im Artikel Bluetooth Mauspräzision berichtet, lässt die Genauigkeit der Maus-Cursor-Steuerung mit einer Microsoft BT Maus 5000 unter MacOS sehr zu wünschen übrig. Nun, keine drei Wochen später, ist Schluß, Aus, Ende. Auch mit dem erwähnten Tool MouseFix ist keine dauerhaft befriedigende Präzision zu erreichen. Ich schreibe das Problem mittlerweile eher Bluetooth, denn der Microsoft-Maus zu. Ein kurzer Test mit einer Logitech VX Revolution zeigt, daß eine halbwegs präzise Steuerung unter MacOS durchaus zu erreichen ist. Entweder dank Logitech oder dank der Funktechnik oder dank beidem. Möchte jemand eine MS BT Maus 5000 kaufen? ;-)

Doppelklicknetzwerkumgebungswechsel

Heute geht es um eine Arbeitserleichterung, der der Titelzusatz &#8220;Von der Dose zum Mac&#8221; nicht gebührt, da es sich um...

Heute geht es um eine Arbeitserleichterung, der der Titelzusatz “Von der Dose zum Mac” nicht gebührt, da es sich um eine Notebook-spezifische Herausforderung handelt, die es in meiner bisherigen Desktop-PehZeh-Welt nicht gab. Es ist die Rede vom Wechsel der Netzwerkumgebung, etwas länglich und umständlich bspw. über diesen Weg möglich: Menuleiste Klick Airport-Symbol » Klick Open Network Preferences… » Klick Dropdownliste Location » Klick Umgebung wählen » Klick Apply » Klick System Preferences schließen. Das sind bedeutend zu viele Klicks (=sechs) für eine tägliche Aufgabe, die damit in die Kategorie Routine gehört und in der Folge nach einer routinewürdigen Lösung verlangt.
   Hier ist eine IMHO elegante, auf AppleScript basierende, Variante die sich des scselect-Befehls bedient. NB: Bei Übernahme des Kodes @home|@work durch die Namen der eigenen Netzwerkumgebungen ersetzen.

global set_loc
set current_location to do shell script "scselect 2>&1|grep '^ ' 2>&1|grep '*'|cut -f2 -d'('|cut -f1 -d')'"
if current_location is equal to "@home" then
  do shell script "scselect @work"
  set set_loc to "@work"
else if current_location is equal to "@work" then
  do shell script "scselect @home"
  set set_loc to "@home"
else
  display dialog "You aren't on either main location." buttons {"OK"} default button 1
end if
say "Location changed to " & set_loc using "Zarvox"

Besonders schön ist der Hinweis zur gewechselten Umgebung via Zarvox-Computer-Stimme. Alternativen sind Fred, Trinoids, Cellos oder Victoria (Standard). Das Skript als Applikation bspw. auf den Desktop legen und der Netzwerkumgebungswechsel ist nur noch einen Doppelklick entfernt.
   Edit: Da gibt es noch viel mehr Stimmen! Zusätzlich zu den o.g. stehen noch Agnes, Albert, Bad News, Bahh, Bells, Boing, Bruce, Bubbles, Deranged, Hysterical, Junior, Kathy, Pipe Organ, Princess, Ralph und Whisper zur Verfügung. Zusätzlich kann die Sprechgeschwindigkeit mit dem Befehl [[rate x]] (x zwischen 160 und 210) eingestellt werden, bspw. say "[[rate 180]] Hello!".
   Edit 2: Lernkurve, oh du Lernkurve. Zwar hat die o.g. AppleScript-Tekkie-Lösung ihren ganz eigenen Charme, aber der Netzwerkumgebungswechsel lässt sich doch bedeutend schneller als mit den weiter oben verurteilten sechs Klicks erreichen. Apfelmenü » Location » Netzwerkumgebung wählen, fertig. Aber ich mag jetzt natürlich nicht mehr auf Zarvox und den Einklickwechsel per Hotkey verzichten. ;-)

Von der Dose zum Mac: Fenster minimieren revisited

Wie im Post Alle Fenster (nicht) minimieren beschrieben, sieht Leopard kein Tastaturkürzel vor, um alle Fenster mit einem Tastendruck vom...

Wie im Post Alle Fenster (nicht) minimieren beschrieben, sieht Leopard kein Tastaturkürzel vor, um alle Fenster mit einem Tastendruck vom Desktop zu verbannen. Das Verstecken via Alt+Cmd+H ist akzeptabel, belässt aber stets das aktive Fenster im Vordergrund. F11 gibt nur temporär den Blick auf den Desktop frei, die Applikationen werden dabei nicht dauerhaft in’s Dock verbannt.
   Nun bin ich aber doch noch über eine elegante Lösung gestolpert: Das bereits in einem anderen Post gewürdigte Tool TypeIt4Me ermöglicht nicht nur einfache Textexpansionen sondern bietet auch die Möglichkeit AppleScripts auszuführen! Das in o.g. Post angegebene AppleScript wird bei mir nun nach Eingabe von “mini” gefolgt von Return, Tab oder einem Underscore ausgeführt. Es minimiert die aktive Applikation und versteckt alle nicht aktiven. Hello mini, goodbye Alt+Cmd+H. ;-)

Von der Dose zum Mac: Bluetooth Mauspräzision

Um einen Euphemismus anzuwenden: Die Präzision der Maussteuerung unter MacOS &#8211; zumindest mit einer Microsoft BT Maus 5000 &#8211; ist...

Um einen Euphemismus anzuwenden: Die Präzision der Maussteuerung unter MacOS – zumindest mit einer Microsoft BT Maus 5000 – ist sehr bescheiden. Pixelgenaues Arbeiten, bspw. in Photoshop, erscheint unmöglich. Der Mauszeiger ruckelt und zuckelt über den Bildschirm, als ob Cpt. Parkinson persönlich an der Konsole sitzt. Der digitale Frodo hat zu diesem Thema bereits die Essenz zusammengetragen, so daß hier nicht näher auf Acceleration Curves & Co. eingegangen werden muß. Mit USB Overdrive lässt sich bereits eine Verbesserung herbeiführen, aber einigermaßen erträglich wird es erst durch Einsatz des Freeware-Tools MouseFix in Version 1.2.

[Update 10.11.2009] MouseFix läuft nicht unter Snow Lepoard. Der Autor schreibt dazu.

Mousefix does not work with Snow Leopard. The reason is that the API that Mousefix uses (see ‘Bugs’ above) has now been removed as of the Snow Leopard release. If anyone would like to try and modify Mousefix to work with Snow Leopard, then it is the call to ‘NXSetMouseScaling’ that is causing problems. This has now been replaced with a similar function called (I believe) IOHIDSetMouseAcceleration. I do not run Snow Leopard and am very unlikely to do so, so I am afraid I can’t help any further in trying to fix this issue, but my understanding is that the new function is not as good as the old one in the control that it provides, so any modification to Mousefix may not result in a satisfactory fix. Anyway, good luck to anyone out there that fancies giving it a go.