Mar/120
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Trennverfahren Laserschneiden
Vor allem in der Industrie müssen sehr oft Werkstücke zugeschnitten werden. Dabei kommen verschiedene Trennverfahren zum Einsatz. Ein solches Trennverfahren ist auch das Laserschneiden. Bei diesem Verfahren wird durch eine Laserquelle ein fokussierter Laserstrahl erzeugt. Durch mehrere Spiegel wird der Laserstrahl dann auf das zu schneidende Werkstück projeziert. Durch die hohe Energie des Laserstrahls kann das Werkstück getrennt bzw. geschnitten werden.
Noch vor einigen Jahren wurde das Laserschneiden in der Industrie kaum eingesetzt. Das hatte mehrere Gründe, zum einen ist es so, dass Laserschneidanlagen noch vor wenigen Jahren sehr teuer waren. Viele Firmen konnten sich das Laserschneiden deshalb kaum leisten. Zum anderen ist es auch so, dass sich die Lasertechnik immer weiter verbessert hat. So sind die heutigen Anlage beispielsweise viel leistungsfähiger als noch vor 3-4 Jahren. Mittlerweile gibt es auch schon viele kleine Handwerksbetriebe die eine eigene Laserschneidanlage besitzen.
Man kann hierbei auch sagen, dass sich das Laserschneiden in einem Umbruch befindet. So wurden etwa die Trennverfahren Brennschneiden oder Plasmaschneiden weitestgehend durch das Laserschneiden ersetzt. Es gibt mittlerweile nur noch sehr wenige Firmen die das Brennschneiden noch anbieten. Die einzige wirkliche Alternative zum Laserschneiden ist das Wasserstrahlschneiden. Jedoch hat auch dieses Verfahren nicht nur Vorteile. So ist zu diesem Verfahren festzustellen, dass es sehr langsam ist. Laserschneidmaschinen sind hier meist deutlich leistungsfähiger.
Mehr Informationen dazu finden Sie hier auf Quertech.de. Dort finden Sie auch eine genaue Beschreibung der Verfahren Laserschneiden, Wasserstrahlschneiden und Plasmaschneiden.
Mar/120
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Harzflecken entfernen
Wie entfernt man Harzflecken aus der Kleidung? Hier ist ein Verfahren, das zuverlässig funktioniert!
Es gibt viele Tips und Tricks im Netz, die beim Entfernen von Harzflecken helfen sollen. Aus gegebenem Anlaß hier eine Methode, die zuverlässig hilft hartnäckige Harzflecken wieder los zu werden.
Das verharzte Kleidungsstück zunächst über Nacht in die Tiefkühltruhe legen. Das Harz wird dabei brüchig und größere Harzteile können vorsichtig vom Kleidungsstück abgebröselt werden. In der Regel reicht dieser Schritt aber nicht, um das gesamte Harz zu entfernen.
Im zweiten Schritt die verharzten Stellen mit ganz normaler Butter großzügig einschmieren und mehrere Stunden einwirken lassen. Die Butter löst das Harz. Ggf. lohnt es sich, diesen Vorgang zu wiederholen, bis kein Harz mehr zu sehen ist. Nun verbleiben auf dem Kleidungsstück nur noch Fettflecken, die mit der nächsten normalen Wäsche entfernt werden können.
Bei hartnäckigen Fettflecken hilft flüssige Seife ganz hervorragend, bspw. die sehr gute Gallseife
von dm (Link zu Amazon, da dm keinen Online Shop hat).
Weitere Tips zum Entfernen von Harzflecken gibt es bspw. bei waesche-waschen.de
, allerdings sind dort auch recht aggressive Methoden beschrieben, die mit Spiritus und Nagellackentferner arbeiten und sicher nicht für alle Materialen geeignet sind.
Feb/120
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Probleme mit Thunderbird RSS Feed reparieren
Thunderbird stolpert bisweilen über RSS Feeds. Wir zeigen, welche Probleme es geben kann und wie man sie löst.
Das Problem
Thunderbird ist ein erstklassiges Mail-Programm, mit dem man auch sehr komfortabel RSS Feeds abonnieren und lesen kann. Leider kommt es manchmal vor, daß abonnierte RSS Feeds einfach nicht mehr geladen werden. In der Regel geschieht dies unmittelbar, nachdem ein RSS Feed neu aufgenommen wurde.
Erschwerend kommt hinzu, daß für derart korrumpierte Feeds auch nicht mehr die Möglichkeit besteht, sie wieder mit Thunderbird-Bordmitteln zu entfernen. Der “Entfernen”-Knopf im “Abonnements bearbeiten”-Popup steht einfach nicht mehr zur Verfügung.
Manchmal erscheint auch zweimal derselbe Feed-Eintrag links unter “News & Blogs”. Aber auch das manuelle Löschen dieser Feeds, bspw. mit Rechtsklick auf den Feed und dann “Löschen”, wird in der Regel nicht gelingen. Ein Eintrag landet im Papierkorb, der zweite wird nicht gelöscht. Und nach dem Neustart von Thunderbird werden beide identischen Einträge wieder genau so angezeigt, wie vor dem Löschversuch.
Die Lösung
Abhilfe schafft in all diesen Fällen das manuelle Entfernen der Feeds aus dem Konfigurationsverzeichnis von Thunderbird.
Dieses Verzeichnis befindet sich auf Windows-Systemen unter
C:\Documents and Settings\UserName\Application Data\Thunderbird\
Profiles\xxxxxxx.default\Mail\Feeds
und auf Mac-Systemen unter
/Users/username/Library/Thunderbird/profiles/xxxxxxx.default/.
Mail/News & Blogs/
Beim Wechseln in dieses Verzeichnis ist xxxxxx.default durch den Namen Ihres individuellen Profils zu ersetzen; üblicherweise handelt es sich bei xxxxxx um eine Buchstabenkombination.
Löschen Sie nun in diesem Verzeichnis alle Dateien, die den Namen des korrupten RSS Feeds tragen. Danach Thunderbird neu starten und die RSS Feeds wieder über “Abonnements bearbeiten” neu hinzufügen.
Dec/110
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How to Decompile Windows chm Help Files
We show how to decompile a Microsoft HTML Help file with chm extension using the hh.exe onboard Windows tool.
Microsoft Compiled HTML Help
is a proprietary online help format invented by Microsoft and released August 1997 with Internet Explorer 4. It is still used and supported up to Windows’ latest Version 7.
These help files come with a .chm file extension. They contain a set of HTML files, a TOC (table of contents) and an index file. The files start with the identifier “ITSF” which is an acronym for Info-Tech Storage Format. chm files can easily be produced with a variety of programs, e.g. with HTML Help Workshop.
If you happen to be in need of a decompiled version of a specific chm file, you will find several paid solutions on the Internet that claim to do the job. But there is no need to spend money since Windows is shipped with a program called hh.exe that is not only used to display help files but also suitable for decompiling chm files.
Follow these simple steps to decompile a chm file:
- Open a command prompt by pressing Win+R and entering
cmd.exefollowed by pressing <Return>. - Change to the folder with your chm file using the
cdcommand, e.g.
c:> cd c:\HelpFiles. - Now use the
hhcommand to decompile:
c:\HelpFiles> hh -decompile <TargetFolder> <MyFile>.chm
The process will finish quickly and you will find your decompiled chm parts in the <TargetFolder> directory.
Feb/100
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Silicon Power Armor A10 – USB Festplatte stoßsicher nach MIL-STD-810F 516.5d
Die USB Festplatte Armor A10
von Silicon Power soll stoßsicher nach militärischen Standards sein. Ist an diesem vollmundigen Werbeversprechen etwas dran? Die mit schwarz/gelbem oder gelb/schwarzem Gummi überzogene Armor A10 wird auf der Website des Herstellers mit “shock tests in compliance with US military grade MIL-STD-810F (transit drop test)” beworben. Dabei soll die Armor A10 als stoßsichere Festplatte 26 Stürze aus einer Höhe von 122 cm auf Beton oder andere harte Oberflächen schadlos überstehen.
Wer zu viel Zeit hat, der mag sich den Spaß gönnen und einen Blick in die Spezifikation des MIL-STD-810F
werfen. Auf den 539 (sic!) Seiten des PDF-Dokuments werden Labortestszenarien für die unterschiedlichsten Rahmenbedingungen definiert, denen ein Objekt während seines Lebenszyklusses ausgesetzt sein könnte. Das reicht von Low Pressure und Contamination by Fluids über Gunfire Vibration bis hin zu Ballistic Shock.
Innerhalb der 24 beschriebenen Testmethoden existiert, je nach Methode, eine Untermenge an Testprozeduren. Die stosssichere Festplatte Armor A10 soll lt. Website von Silicon Power den Test 516.5 durchlaufen haben. Dessen acht Prozeduren sind (a) Functional Shock, (b) Material to be packaged, (c) Fragility, (d) Transit Drop, (e) Crash Hazard, (f) Bench Handling, (g) Rail Impact und (h) Catapult Launch/Arrested Landing. Ein Catapult Launch der Armor A10 wäre sicher interessant, wenngleich ohne praktischen Nutzen für eine USB Festplatte. Und so ist der Website auch zu entnehmen, daß vom gesamten US Military Drop Test Standard 810-f (810F) lediglich die “Transit Drop” Prozedur getestet wurde. Wir sprechen also von 516.5d. Der Transit Drop Test wird ab Kapitel 4.5.5 beginnend auf Seite 353 beschrieben.
The intent of this test is to determine the structural and functional integrity of the materiel to a transit drop in its transit or combination case. Perform all tests with a quick release hook or drop tester. In general, there is no instrumentation calibration for the test and measurement information is minimized [...]
Transit or combination case? No instrumentation calibration? Measurement information is minimized? Sehr interessant. Etwas weiter unten heißt es:
For test items under 45kg (100 pounds), the 26-drop requirement (table 516.5-VI) may be divided among up to five samples of the same test item in any combination.
Wenn man dann noch die erlaubten 2,5% Toleranz aus Kapitel 4.5.5.2 hinzunimmt könnte das Testszenario wie folgt ausgesehen haben: Vier von fünf(!) verpackten(!) Armor A10 Festplatten absolvieren jeweils fünf Stürze aus einer Höhe von 1,19 m (1,22 m abzgl. 2,5%) und eine weitere stoßsichere Festplatte Armor A10 stürzt immerhin sechs mal. Kommen sie unversehrt aus der Verpackung gilt “shock tests in compliance with US military grade MIL-STD-810F (transit drop test)”.
Feb/102
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Latitude und Longitude bei Google Maps anzeigen
Google Maps gibt sich äußerst verschwiegen, wenn es um die Anzeige von Längen- und Breitengrad einer Geolokation geht. Mit einem Trick, lassen sich aber Latitude und Longitude der Mitte eines angezeigten Kartenausschnitts auslesen. Da Google Maps den Pin eines gefundenen Ortes stets in die Mitte der Karte setzt, sind alle Rahmenbedingungen gegeben, um den Längen- und Breitengrad eines beliebigen Ortes zuverlässig auszulesen.
Der Weg ist wie folgt: Ort in Google Maps suchen, bei Mehrfachtreffern gewünschten Ort in der Trefferliste links anklicken, den Javascript-Einzeiler
javascript:void(prompt('',gApplication.getMap().getCenter()));in die Adresszeile des Browsers kopieren und mit Return bestätigen. In einem Popup-Fenster werden Längen- und Breitengrad als Tupel (lat,long) angezeigt und können per Copy’n'Paste anderweitig verwendet werden.
Feb/100
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Geschwindigkeitsmessung QNAP NAS TS 109-II
Netzwerkspeicher (NAS, Network Attached Storage) für den Heimbedarf glänzen in der Regel nicht mit überragenden Datentransferraten. Auf der Suche nach einem NAS mit akzeptabler Geschwindigkeit war im Oktober 2008 die Wahl auf ein TS-109 II Turbo
NAS von QNAP gefallen. Das 109er Modell ist mittlerweile veraltet; vergleichbar in Preis und Ausstattung dürfte nun das TS-119 Turbo
NAS sein. Eine 1:1-Übertragung der hier vorgestellten Messergebnisse auf neuere Modelle ist sicher nicht möglich. Wenn QNAP weiterhin solide Arbeit leistet, darf aber die Hoffnung berechtigt sein, daß auch die aktuellen NAS zumindest nicht langsamer als das TS-109 II sind.
Den Bottleneck stellen in der Regel eher die in den Netzwerkspeichern verbauten Controller, denn die durchschnittlichen Transferraten der eingebauten Festplatte dar. Daher ist der Einfluß der im TS-109 II verwendeten Festplatte, eine Hitachi CinemaStar 500GB SAT2 HCS545050
, für die Geschwindigkeitsmessung vernachlässigbar. Der Name “CinemaStar” ist übrigens nicht nur Schall und Rauch: Die HCS-Reihe ist speziell für den 24/7-Betrieb in heimischen Multimediagefilden ausgelegt.
Die Messung wurde mit dem Tool IOzone Filesystem Benchmark
durchgeführt. Als Testplattform kam ein MacBook 13″ (Ende 2007er Modell) zum Einsatz. NAS und MacBook waren per Ethernet verbunden. Start des Tools mit dem Kommando iozone -i 0 -i 1 -Ra -g 512k -f /Volumes/Qmultimedia/testfile.
Ergebnisse: Für kleine Dateien im Bereich 64 kB bis 16 MB wurde eine durchschnittliche Schreibrate von 11 MB/s und Leserate von 16 MB/s gemessen. Bei größeren Dateien zwischen 32 MB und 1 GB steigen die Werte auf 16 MB/s und 21 MB/s an. Die detaillierten Messergebnisse, die iozone für eine spätere grafische Aufbereitung mit dem Schalter -Ra liefert, stehen als PDF-Download
[53 kB] bereit.
May/095
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Pimp my Rock Band Drums Pt. 2 – Schalldämmung
Mein lieber Kokoschinski! Die RB2-Spielzeugdrums machen wirklich einen Höllenlärm! Beim Rummtrommeln auf den Spielzeug-Pads leuchtet permanent ein neonroter
“Einfach zu laut für die Wohnung!” Werbestörer im Hinterkopf. Wie im thematisch vorangeganenen Post zur Erhöhung der Anschlagempfindlichkeit der Drums
bereits wortreich beschrieben, ist das Plastik-Tock-Tock-Tock gepaart mit dem Gequietsche des Plastik-Pedals nur bedingt zu ertragen. Mit entsprechenden Gegenschallmaßnahmen wird’s ab einer bestimmten Sone
zahl zwar für den Spieler erträglich, für die Nachbarn aber nicht. Ganz im Gegenteil.
Also zünden wir Stufe Zwei der Pimp my Rock Band Drums Rakete: Es müssen Schallschutzmaßnahmen für die Drum-Pads her! Auch hier liefert die obligatorische Internet-Recherche eine große Kreativbandbreite vom eher albern wirkenden Bespannen mit Handtüchern oder Socken bis hin zu allen Arten von Gummibeklebungen. Letztgenannter Ansatz klingt vielversprechend, allerdings gibt es einen erstaunlichen Variantenreichtum an Gummi(ab)arten, die für eine Beklebung in Frage kommen könnten: Neben Moosgummi (häufig für Maus-Pads verwendet) finden sich viele Kautschuk-Spielarten, bspw. EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) oder PUR (Polyester-Urethan-Kautschuk). Kernfrage: Welches Material liefert die beste Schalldämmung unter Beibehalt der größtmöglichen Anschlagsempfindlichkeit?
Wie es der Zufall will, landeten beim jüngsten Ikea-Besuch vier runde Mousepads Typ LÅGIS in der kaufstimulierenden gelben Riesentasche. Leider mit zu großem Durchmesser, so daß sie nicht direkt auf die Drum-Pads geklebt werden können. Ideal ist ein Durchmesser von 17,1 cm, dann bleiben die Farbringe am äußeren Rand der Pads sichtbar. In Ermangelung eines Kreisschneiders – die Dinger sind gar nicht so billig und in der Regel auch eher für das Schneiden dünner Materialien ausgelegt – findet sich die Schwester einer Freundin einer Arbeitskollegin…naja, also jemand, der aus den 19 cm Mousepads wunderschöne 17 cm Mousepads zaubert. Diese 5 mm dicken Mouse-Pads aus Moosgummi sollen also mein erster Wurf im Kampf gegen den Anschlaglärm werden. Alternativ, oder ggf. sogar zusätzlich, steht bereits eine Bahn 3 mm starken PURs bereit, aus der sich bei Bedarf vier hübsche PUR-Pad-Silencer basteln lassen.
Es stellt sich noch die Frage, mit welchem Mittel die Pad-Silencer auf die Pads geklebt werden. Zum einen sollen die Belage dauerhaft halten, zum anderen aber bei Bedarf auch wieder – möglichst rückstandsfrei – entfernt werden können. Lösemittelhaltige Kleber kommen nicht in Frage, da bei der zu klebenden Gummi-/Plastik-Kombination Materialanlösung droht. Die Wahl fällt daher auf simples Teppichklebeband mit Gewebenetz; lt. Klappentext rückstandsfrei zu entfernen.
Da sich doch noch ein Kreisschneider
(Marke NT Cutter C-1500P, rechts im Bild zu sehen) auftreiben liess, besteht also der erste Testwurf aus einem 5mm Mousepad Silencer und einem 3mm PUR Silencer. Jeweils drei Klebestreifen, im unteren Bild am Beispiel des PUR Silencers zu sehen, werden die Schalldämmer auf den Pads fixieren. Die schlechte Nachricht zuerst: Zwar bieten die Mousepad Silencer eine hervorragende Schalldämmung, trüben jedoch ganz erheblich den Spielspaß, da sie die Drum Pads extrem unempfindlich gegen Schlageinwirkungen machen. Nur mit brachialer Gewalt lassen sich ein paar
Noten in Folge spielen – die Dinger sind mit 5mm schlichtweg zu dick. Der PUR Silencer dämmt die Geräuschkulisse zwar weniger gut als der Mousepad Silencer, allerdings wird auch hier die Anschlagempfindlichkeit der Pads spürbar reduziert. Das führt unweigerlich zu ausgelassenen Noten und damit getrübtem Spielspaß. Jetzt die gute Nachricht: Beide Silencer lassen sich nach dem Test rückstandsfrei vom Drum Pad entfernen.
Wahrscheinlich wären 2mm PUR Silencer ideal, aber mangels Verfügbarkeit des entsprechenden Rohmaterials wird eine andere Lösung benötigt. Im nächsten Versuch kommen 2mm starke Filzplatten aus der Bastelabteilung zum Einsatz. Die sind nicht nur ausgesprochen günstig zu erstehen sondern mit dem Kreisschneider auch, im Vergleich zum PUR-Material, recht leicht in die passende Rundform zu schneiden. Erfreulicherweise leisten diese Filz Silencer das Gewünschte: Sie reduzieren das Plastik-Tock-Tock auf ein erträgliches Maß und vermindern dabei die Anschlagempfindlichkeit so gering, daß es beim Spielen nicht negativ auffällt. Ein Wermutstropfen bleibt allerdings: Der Filzbelag wird im Laufe der Zeit “plattgeklopft” und an den niedergeknüppelten Stellen ist die Geräuschentwicklung deutlich höher, als an den weniger beanspruchten.
Zum weiterführenden Lesen sei abschließend der Artikel “Rock Band”-Mods (2): Schlagzeug leiser machen
mit weiteren Tips, bspw. auch für die Drum-Sticks, rund um das Thema Schalldämmung empfohlen.
Apr/092
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Von zyb zu mobical.net
Wie im vorigen Post beschrieben, krankt zyb
derzeit an reduziertem Leistungsumfang: Sowohl Massenimport mehrerer Kontakte bspw. via CSV-Datei als auch Anlegen von Rufnummern, E-Mail-Adressen etc., die über die im Formular vorgegebene Menge hinausgehen, waren mal möglich, sind es aber nicht mehr.
Es gibt verschiedene Anbieter vergleichbarer Dienste, bspw. mobical.net
oder memotoo
. Memotoo macht auf den ersten Blick einen etwas überladenen und unübersichtlichen Eindruck. Daher erhält mobical mit seiner aufgeräumten Oberfläche den Zuschlag und darf zeigen, ob es meinen Mindestanforderungen bestehend aus
- Kontaktverwaltung,
- insb. mit der Möglichkeit zur Verwaltung beliebiger Mengen an Rufnummern, E-Mail-Adressen etc. je Kontakt
- Synchronisation mit mobilem Endgerät via SyncML
- und Import/-Export via CSV oder VCF
gerecht wird. Nach ein paar kurzen Tests steht fest: Die Mindestanforderungen werden vollständig abgedeckt – mit mobical kann man arbeiten! Zwar gibt es nur einen VCF-Import/-Export, aber mittlerweile exportieren viele Applikationen und Online-Dienste, so im übrigen auch zyb, im Visitenkartenformat, daher kein “no go”.
Im Folgenden eine Kurzbeschreibung zum Umstieg von zyb auf mobical und der Kontaktsynchronisation mit einem iPhone 2G.
- Export der Kontakte aus zyb: Einloggen
-> “People”-Reiter -> “Select all” unten links unter der Kontaktliste -> rechts “Export contact details…” -> Sollte den Speichern-Dialog des Browsers öffnen, um die Datei vcard.vcfauf die Platte zu bannen -> ausloggen. NB: Etwaige Anruferbilder gehen beim Export verloren! - Import der Kontakte in mobical: Einloggen
-> “Contacts” links wählen -> “Import”-Button rechts oben anklicken -> “Choose” im Popup-Dialog wählen und zuvor abgelegte Datei vcard.vcfsuchen, dann “Import”-Button. Die Kontaktdaten werden importiert. - Alle Kontakte auf dem iPhone löschen: Für eine “frische” Synchronisation zwischen mobical und iPhone sollen zunächst alle Kontakte auf dem iPhone gelöscht werden. Wieder so eine iPhone-Herausforderung, da Apple bis Firmware-Stand 2.x (vielleicht ändert es sich mit 3.0?) keine Möglichkeit vorgesehen hat, alle Kontakte auf einmal zu löschen. Für den Mac soll es mit folgendem Workaround klappen: Im Mac-Adressbuch eine neue, leere Gruppe bspw. mit Namen “Delete” anlegen. iPhone anschließen und in iTunes iPhone-Bereich in den “Info”-Einstellungen “Sync Address Book contacts”, “Selected groups:” und dort die Gruppe “Delete” wählen. Synchronisieren. Das sollte passieren: Die leere Kontaktliste “Delete” wird auf das iPhone synchronisiert und löscht somit alle Kontakte auf dem Gerät. Gute Idee, klappt aber nicht. Zum einen wird einfach eine neue (leere) Gruppe “Delete” auf dem iPhone angelegt, zum anderen synchronisiert iTunes alle Kontakte, die sich auf dem iPhone befinden, in die “All”-Gruppe im Mac-Adressbuch. Da kann man nur hoffen, daß die “All”-Gruppe im Mac-Adressbuch nicht schon für andere Kontaktdaten gebraucht wurden. Sonst hat man nach diesem Synchronisationsakt ein ziemliches Durcheinander auf dem Rechner. Falls das Mac-Adressbuch nicht verwendet wird, liegt aber nun die Lösung auf der Hand. Die Gruppe “Delete” wird gelöscht, ebenso alle Kontakte in der Gruppe “All”. Neue iTunes-Synchronisation und schon ist die Kontaktliste auf dem iPhone bar jedes Inhalts.
- iPhone und SyncML: Das iPhone beherrscht von Haus aus nicht das SyncML-Protokoll. Im Post zur Synchronisation via SyncML
wurde bereits die – erfreulicherweise nach wie vor kostenlose – iPhone-Applikation
(Link führt zum SyncML-Client von Synthesis im iTunes-Store) vorgestellt, mit der SyncML zur Kontaktsynchronisation auf dem iPhone nachgerüstet werden kann. Nach Installation auf dem iPhone muß der SyncML-Client mit den Synchronisationsparametern von mobical gefüttert werden. Die sind auf der mobical-Site etwas versteckt: Einloggen -> rechts oben “Help” -> Button “Configure my device” -> unter 3) den Link “Manual settings”. Im Popup-Fenster erscheinen die Informationen:- Sync server URL: http://www.mobical.net/sync/server
- Username: <Username>
- Password: <Passwort> (NB: Ja, dieses Passwort unterscheidet sich tatsächlich von dem, das zum Login bei mobical.net verwendet wird!)
- Contacts database:
- Calendar database:
- Tasks database:
- Notes database:
- Bookmark database:
Die Database-Einträge sind allesamt leer, sollten es aber nicht sein. Für die Kontaktsynchronisation ist “Contacts” zu verwenden, also:
- Contacts database: Contacts
Bei den anderen Einträgen dürfte ebenfalls das Wort vor “database” funktionieren, wurde aber nicht getestet.
Ist der SyncML-Client konfiguriert, geht’s mit “Start Synchronisation” los. Wenn alles gut läuft befinden sich nach der Synchronisation sämtliche Kontakte aus mobical auf dem iPhone. :-)
[Update 27.05.2009] Gestern hat zyb seine Nutzer über einen anstehenden Relaunch seiner Website informiert. Mal sehen, ob die raus”optimierten” Funktionen dann wieder verfügbar sein werden. Alles neu macht der Mai! ;-)
[Update 18.07.2010] Uuuund gekauft von Wo-Da-Phon. Für die Zyb-Betreiber wahrscheinlich ein guter Deal. Hier der Abgesang auf der eigenen Web-Site: “ZYB wird am 31. Juli geschlossen. Rufe www.360.com auf, um Dein Handy zu registrieren und zu sichern. Wir möchten uns bei allen unseren Kunden für ihre Unterstützung bedanken!”
Apr/091
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zyb – Synchronisationsdienst ohne CSV-Import und weiteren Verschlimmbesserungen
zyb
bietet mittlerweile einigen Web2.0-verspielten (oder verseuchten?;) Feature-Reichtum: Neben der Synchronisation von Kontaktdaten zwischen mobilem Endgerät und den zyb-Servern gibt es Kalender-/Event-Verwaltung, Photo-Sharing, SMS-Storage und und und.
Was es aber nicht mehr gibt, ist eine simple Import-Möglichkeit für Kontaktdaten aus CSV-Dateien. Der Support hat’s heute bestätigt.
[...] Thank you for your response. I’m sorry to hear but it is true we do not support the import feature anymore and I’d like to let you know that we are constantly updating our site. Thank you for the appreciation. [...]
Ich kann nur sagen, daß sie damit definitiv nicht mein[e] “appreciation” [dt. u.a. Verständnis; Anm. d. Übersetzers] gewonnen haben. Als “Import” gibt es jetzt nur noch Ver-mesh-ungsmöglichkeiten mit Facebook, Flickr & Co.
Schade, aber der Dienst ist nach wie vor kostenlos. Daher gilt: Einem geschenkten Barsch schaut man nicht in die Kiemen.
[Update, 22.04.2009] Hatte gleich noch einmal den Support wg. der Import-Möglichkeit kontaktiert, denn die Erfahrung mit Hotlines lehrt: Vier Anfragen, sechs verschiedene Antworten. ;) Hier die neue Antwort:
[...] To assist you with this, unfortunately that feature has been removed from our site due to some complications. We apologise for any inconvience. [...]
Immerhin mit der vagen Aussicht, daß das Feature zurückkehrt, wenn die Komplikationen behoben wurden…
Als ich kurz davor war, nun notgedrungen eine ganze Menge neuer Kontakte von Hand einzugeben, bin ich über die nächste Verschlimmbesserung gestolpert: Es ist nicht mehr möglich, bspw. zwei private Mobilfunknummern oder drei private E-Mail-Adressen etc. für einen Kontakt einzugeben. Im Reiter “Home” gibt’s exakt 1 x “Mobile”, “Home” und “E-Mail”. Unter “Work” exakt 1 x “Work Number” und “Work Fax”. Ende. Keine Möglichkeit, weitere Elemente hinzuzufügen.
Bis es bei zyb wieder besser wird, muß eine andere Lösung her. Werfen wir also mal einen Blick auf mobical
.