Chrome Extension “Snip-Me” kurz vorgestellt

Eine Kurzvorstellung der Chrome Extension Snip-Me von Mathias Hensel mit der Preisalarme und historische Preisverläufe bei Amazon abgefragt werden können.

Eine Kurzvorstellung der Chrome Extension Snip-Me von Mathias Hensel mit der Preisalarme und historische Preisverläufe bei Amazon abgefragt werden können.

Chrome Extension: Snip MeMit der Chrome Extension: Snip-Me, dem “Preisalarm für Amazon”, wird die Produktdetailseite eines Artikels bei Amazon um zwei hilfreiche Funktionen erweitert:Chrome Extension Snip-Me im Einsatz: historische Preisentwicklung Zum Einen ermöglicht Snip-Me die Einrichtung eines Preisalarms, der bei Erreichen eines gewünschten Zielpreises den Nutzer per E-Mail informiert. Zum Anderen lässt sich die historische Preisentwicklung des aktuellen Produktes in einem Preisverlaufsdiagramm abrufen; vgl. Screenshot zur Rechten. Dabei zeigt Snip-Me die Preisentwicklung sowohl für Amazons eigene Artikel als auch für Produkte aus dem Marketplace mit einer separaten Linie an. Soweit die historischen Daten für ein Produkt vorhanden sind, ermöglicht Snip-Me die Anzeige der Preisentwicklung der maximal letzten vier Monate.

Opera Magic Wand – alle Passwörter löschen

Wie löscht man beim Opera alle Passwörter, die im Magic Wand gespeichert sind? Der (möglicherweise) intuitive Weg führt die meisten...

Wie löscht man beim Opera alle Passwörter, die im Magic Wand gespeichert sind?

Der (möglicherweise) intuitive Weg führt die meisten Nutzer über das Hauptmenü “Tools” zu “Advanced” und dann, naheliegenderweise, in den “Password Manager…” Dort gibt es in der Tat einen Delete-Button. Allerdings lassen sich im Password Manager nur einzelne Username/Passwort-Kombinationen auf URL-Basis löschen. Wer die Passwort-Funktion von Opera häufiger nutzt, wird hier eine bisweilen lange Liste an Domains und zugehörigen URLs finden, für die Usernamen und Passwörter gespeichert wurden. Entsprechend aufwendig wäre das Löschen aller Passwörter.

Wer alle Passwörter auf einmal entfernen möchte, der muß daher einen (möglicherweise) weniger intuitiven Weg wählen.Opera 'Delete Private Data'-Dialog Der Einstieg erfolgt wiederum über den “Tools”-Menüpunkt und dann auf oberster Ebene “Delete Private Data…” Es erscheint ein Popup-Dialog wie im Bild zur Rechten. In den “Detailed Options” liegt der Schlüssel zur Massenlöschung verschiedener privater Daten, die Opera während der Nutzung sammelt. Neben den Cookies, der Download History oder der unlängst wg. ihres Tracking-Potentials Opera 'Delete Private Data'-Dialog stark in Verruf geratenen Browser-History (sog. History-Stealing), können mit diesem Dialog auch alle(!) Passwörter des Magic Wands gelöscht werden (“Clear Password Manager”). Im Bild zur Linken ist der Dialog zu sehen, in dem ausschließlich “Clear Password Manager” angewählt wurde. Mit Klick auf den Delete-Button unten rechts werden ohne weitere Rückfrage(!) alle im Wand gespeicherten Passwörter gelöscht.

Damit ist der Passwort-Speicher jungfräulich und Opera wird nun für jedes unbekannte Web-Formular abfragen, ob Username und Passwort im Wand abgespeichert werden sollen. Vor dem Hintergrund zunehmend aggressiverer Mechanismen zur Besucher(wieder)erkennung wie bspw. das oben bereits erwähnte History-Stealing, kann es durchaus Sinn machen, von Zeit zu Zeit den ‘Delete Private Data’-Dialog zu bemühen, um von den weiteren Möglichkeiten zur Löschung privater Daten Gebrauch zu machen.

Änderung der /etc/hosts Datei ohne Neustart (MacOS)

Üblicherweise ist nach Änderung der /etc/hosts Datei ein Neustart des Systems erforderlich. Unter MacOS geht es allerdings auch ohne einen...

Üblicherweise ist nach Änderung der /etc/hosts Datei ein Neustart des Systems erforderlich. Unter MacOS geht es allerdings auch ohne einen Reboot.

Nach dem Editieren der Hosts-Datei, im Terminal bspw. via “sudo vi /etc/hosts” (Befehlshilfe zum vi im Artikel vi geht das?), den Cache mit dem Befehl

sudo /usr/bin/dscacheutil -flushcache

flushen. Damit werden die Änderungen an der /etc/hosts ohne Neustart des Rechners sofort wirksam.

E-Plus TV Spot “Wappen bis der Arzt kommt”

Unvergessen. Einer der besten TV Spots, die E-Plus jemals in den Äther geschickt hat: Wappen bis der Arzt kommt. Vielleicht sogar der beste E-Plus Spot überhaupt.

E-Plus TV Spot: Wappen bis der Arzt kommtUnvergessen. Einer der besten TV Spots, die E-Plus jemals in den Äther geschickt hat: Wappen bis der Arzt kommt. Vielleicht sogar der beste E-Plus Spot überhaupt. Damals, es müsste um 2001 gewesen sein, wurde das Zeitalter des mobile Internets ausgerufen. Zunehmend mehr Handys unterstützten WAP, das Wireless Application Protocol, zur Datenübertragung in Mobilfunknetzen und verstanden WML, die Wireless Markup Language zur Darstellung von Content auf dem WAP-Browser des Handys. Das war alles sehr textlastig, am Anfang noch schwarz/weiß, später mit einfachen s/w-Grafiken, dann wurde es etwas bunter, Scrollschriften und animierte (Baustellen-)GIFs hielten auch auf dem Handy Einzug… Eine interessante Zeit. Allerdings ist eines mit WAP niemals gelungen: Das Versprechen eines mobilen Internetzugangs oder “Internet auf dem Handy” einzulösen.

E-Plus TV Spot: Wappen bis der Arzt kommtErst jetzt, etwa zehn Jahre später, nimmt der mobile Internet-Zug so richtig an Fahrt auf. Mit der rasant zunehmenden Verbreitung von Smartphones, allen voran Apples iPhone und Geräten basierend auf Googles Android, und bezahlbaren Internet-Tarifen, bspw. der Internet Handy Flat von BASE, beginnt die mobile Nutzung des Internets Spaß zu machen.

Zurück zum altehrwürdigen TV Spot: Die Suche über Yahoo, Bing oder Google produziert kaum brauchbare Treffer zu “Wappen bis der Arzt kommt”. Immerhin findet man den TV Spot by MyVideo und YouTube leider nicht mehr bei YouTube, da der Anbieter seinen Account geschlossen hat. Das Bild scheint auf MyVideo etwas schärfer zu sein während der Ton im YouTube-Video klarer aus den Lautsprechern kommt. Da weiß man gar nicht, wo man hinklicken soll. Denn sowohl frivole Bildgewalt als auch musikalische Untermalung tragen gleichermaßen zur Güte des TV Spots bei.

vi geht das? Die wirklich nützlichen Kommandos für den Editor vi.

vi ist ein seitenorientierter Texteditor, den es auf praktisch jedem *nix-basierten System gibt. Seine Bedienung war schon immer kryptisch und...

The Feeble Emacs Uservi ist ein seitenorientierter Texteditor, den es auf praktisch jedem *nix-basierten System gibt. Seine Bedienung war schon immer kryptisch und ist aus heutiger Sicht, mit den Annehmlichkeiten grafischer Benutzeroberflächen und Maussteuerung, geradezu als barbarisch zu betrachten. Ungeachtet dessen gibt es Situationen, in denen es äußert hilfreich ist den vi – zumindest rudimentär – bedienen zu können.

Dabei glänzt der Editor, trotz seines Alters, mit einer erstaunlichen Funktionsfülle, die sich aber nur entfalten kann, wenn man die zahllosen Kommandos und Tastenkombinationen kennt. Zwar gibt es zum vi endlos viele Einführungen, Tutorials, Referenzen und Kommandoübersichten im Netz, aber gerade die letztgenannten Zusammenfassungen versuchen häufiger durch Menge, denn durch eine Zusammenstellung der wirklich nützlichen Kommandos zu glänzen. Vor diesem Hintergrund gibt es hier die geschätzt 5.009.536te Kommandotabelle mit den wirklich ;) nützlichen Befehlen für den vi.

KommandoErklärung
iWechsel in Editiermodus
ESCWechsel in Navigationsmodus
ggDateibeginn
GDateiende; nnG springt zu Zeile nn
Ctrl+feine Bildschirmseite vor
Ctrl+beine Bildschirmseite zurück
wein Wort vorwärts
bein Wort rückwärts
0Zeilenanfang
$Zeilenende
dwlöscht ab Cursor bis Wortende
d0löscht bis Zeilenanfang
Dlöscht bis Zeilenende
ddaktuelle Zeile löschen; NNdd löscht NN Zeilen
dgglöscht aktuelle Zeile bis Dateianfang
dGlöscht aktuelle Zeile bis Dateiende
mxmarkiert aktuelle Zeile mit Buchstabe x
d’xlöscht aktuelle Zeile bis Markierung x
yykopiert aktuelle Zeile in Puffer; NNyy kopiert NN Zeilen
y’xkopiert aktuelle Zeile bis Markierung x in Zwischenablage x
xspringt in die Zeile mit Marke x
`xspringt an die Stelle mit Marke x
pkopiert Pufferinhalt ans Ende der aktuellen Zeile
azZwischenablage az für nächste Aktion auswählen
uUndo; NNu macht die letzten NN Aktionen rückgängig
$Zeilenende
/regexsucht nach regulärem Ausdruck regex; weitere Treffer mit n
?regexwie /, sucht aber in Richtung Dateianfang
:s/foo/bar/aktuelle Zeile: das erste Vorkommen von foo durch bar ersetzen
:s/foo/bar/gaktuelle Zeile: alle Vorkommen von foo durch bar ersetzen
:%s/foo/bar/gesamte Datei: das erste Vorkommen von foo durch bar in jeder Zeile ersetzen
:%s/foo/bar/ggesamte Datei: alle Vorkommen von foo durch bar ersetzen
:wDatei speichern
:w filenameDatei unter filename speichern
:e filenameDatei filename laden
:qvi beenden; :q! beendet ohne Rückfrage, falls Datei geändert wurde
ZZÄnderungen schreiben und vi beenden; Abk. für :wq!

Wer sich intensiver mit den Möglichkeiten des vi beschäftigten möchte, der findet mit diesem Artikel Mastering the VI editor eine gute Kombination aus Tutorial und Referenz.

Nachrichtenaustausch zwischen WordPress, Twitter und Facebook

Der Schockwellenreiter schreibt in einem kurzen Artikel zum Thema Wildes Gezwitscher wie verwirrend die kommunikative Quervernetzung der sozialen Netzwerke werden...

facebookDer Schockwellenreiter schreibt in einem kurzen Artikel zum Thema Wildes Gezwitscher wie verwirrend die kommunikative Quervernetzung der sozialen Netzwerke werden kann, wenn Dienste wie Youtube, facebook & Co. automatisch Nachrichten twitteruntereinander austauschen. Gezielt eingesetzt, lassen sich aber nützliche Kommunikationsabläufe realisieren: Ein neuer Artikel hier auf der Nullseite wordpress wird über das WordPress Tweeter Plugin automatisch an die Timeline der Nullseite auf Twitter gemeldet und erscheint durch Informations-Pull der facebook Twitter App ebenso automatisch im News Feed von facebook. Hai Tekk!

LED Taschenlampe SacredFire NF-08

Eine Taschenlampe braucht man immer genau dann, wenn gerade keine zur Hand ist. Egal ob im Haus oder im Auto....

Eine Taschenlampe braucht man immer genau dann, wenn gerade keine zur Hand ist. Egal ob im Haus oder im Auto. Amazon hat zur Weihnachtszeit die Mag-Lite ST4D016 zwischenzeitlich für ca. 22,- € verschleudert. Aktuell ist sie für 25,45 € zu haben. Dafür erhält man eine 140 Lumen Stablampe im handlichen Schrankformat (Länge ca. 43 cm, 1 kg schwer). Mit vier Monozellen gefüttert, kann man mit diesem Ungetüm etwa 400 Meter weit der Umgebung heimleuchten. Respekt!

SacredFire NF-08Aber es geht auch anders. Wer es ähnlich hell braucht, aber nicht gleich von der Erde bis zum Mond und wieder zurück leuchten muß, dem sei stattdessen die SacredFire NF-08 empfohlen. Das gute Stück ist für aktuell $17,64 bei dealextreme.com ohne zusätzliche Versandkosten zu haben. Der Shop ist in Hongkong stationiert, daher ist beim Versand ein wenig Geduld angebracht. Die Wartezeit wird aber mit einer handschmeichelnden hochwertig gefertigten Taschenlampe belohnt. Bei einer Länge von etwa 12 Zentimetern und 200 Gramm Lebendgewicht feuert sie mit 100 Lumen ihr heiliges Licht in die Landschaft. Ein Adapter zum Betrieb mit drei Mignon-Batterien wird mitgeliefert.

T-Home Call & Surf VDSL 25 – Achtung! Keine echte Internet-Flatrate!

T-Home bietet VDSL 25- und 50-Anschlüsse in verschiedenen Paketkombinationen an. Die Seite Telefonieren und Surfen im Überblick auf dem T-Home-Server...

T-Home bietet VDSL 25- und 50-Anschlüsse in verschiedenen Paketkombinationen an. Die Seite Telefonieren und Surfen im Überblick auf dem T-Home-Server liefert einen tabellarischen Vergleich enthaltener Leistungen der Komplettpakete aus der Call & Surf-Reihe. Allen gemein ist eine Internet-Flatrate; eindeutig und ohne Sternchentext auch beim Call & Surf Comfort VDSL Paket.

Aber Achtung! Weder auf der Website noch bei einer telefonischen Bestellung wird erwähnt, daß die Internet-Flatrate bei besagtem Paket kastriert ist! Wir dürfen also über eine weitere Perle aus der Reihe Nepper, Schlepper, Bauernfänger berichten, denn es handelt sich nicht um eine echte Flatrate mit unbegrenztem Datenvolumen. Stattdessen ist der Leistungsbeschreibung “Call & Surf Comfort VDSL 25/Standard” in Abschnitt 1.2.1.1 zu entnehmen:

Ab einem übertragenen Datenvolumen von 100 GB in einem Monat wird die Übertragungsgeschwindigkeit des Internet-Zugangs für den Rest des Monats auf maximal 6016 kbit/s für den Downstream und 576 kbit/s für den Upstream begrenzt.

Eine Anti-Vielsaugerklausel, verborgebn in den Untiefen der AGB, wohlwissend, daß kein normaler Mensch vor Vertragsabschluß die vollständigen Geschäftsbedingungen nach etwaigen Fußangeln durchsucht. Der c’t sei Dank, und das immer wieder, gibt es in der aktuellen Ausgabe 23/2009 einen VDSL-Anbieter- und Tarif-Vergleich DSL mit Turbo, dem dieser wertvolle Hinweis zu entnehmen ist.

Zwar scheinen auf den ersten Blick 100 GB mehr als ausreichend zu sein. Aber gerade vor dem Hintergrund rapide steigender Datenvolumina, allen voran die zunehmende Verbreitung von HDTV-Download und -Streaming-Angeboten, kann diese Grenze schnell erreicht sein. Fernab des konkreten Bedarfs ist eine gethrottelte Flatrate schlichtweg keine Flatrate im Sinne des Wortes. Der Abschluß eines 24-Monats-Vertrages mit beschränktem Downloadvolumen und ungewissen Upgrade-Möglichkeiten verbietet sich daher von selbst. Ergo Widerruf!

[Update] Was sind die Alternativen? 1und1 bietet im Doppel-Flat 25.000 Paket eine unbeschränkte Internet-Flatrate an. 1und1 hat in den letzten Tagen seine Paketstruktur nebst Internet-Auftritt überarbeitet. Statt einer 25 MBit-DoppelFlat wird nun ausschließlich ein 50 MBit Anschluß im 1&1 DSL-HomeNet 50.000 Paket angeboten. Stand 08.11.2009 läuft eine Promotion, die den monatlichen Preis um 10,- € auf 39,90 € (ohne Zusatzpakete) rabattiert. Allerdings gilt auch hier: Holzauge sei wachsam! Denn während des Bestellprozesses werden per Opt-Out verschiedene Zusatzpakete angeboten, die den Monatspreis nach den ersten Kostenlosmonaten in die Höhe treiben. Der Bestellprozess zeigt sich nun deutlich aufgeräumter. Die einzelnen Optionen müssen explizit angewählt werden (Opt-In), allerdings wird noch immer eine Security-Suite mit in den Warenkorb gepackt, die am Ende der Bestellung explizit abgewählt werden muß, damit nach den ersten Kostenlosmonaten keine unerwarteten monatlichen Mehrkosten entstehen.

Im umkämpften DSL-Markt wir schon seit langem mit harten Bandagen gekämpft. Die Kreatitivät, mit der Kunden in lang laufende Knebelverträge gelockt werden sollen, ist offensichtlich grenzenlos. Ob Verbraucherverbände, renommierte Gazetten oder Hands-On-Berichte aus der Blogosphäre: Aktuell scheint Nichts und Niemand dem Trend nach immer ausgeklügelteren Abzockermethoden etwas entgegensetzen zu können.

[Update 26.10.2011] In der Tickermeldung Telekom muss auf VDSL-Drosselung hinweisen berichtet Heise Online, daß die Telekom gegen den Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) einen Prozeß verloren habe. Seither darf sie Ihre VDSL-Breitbandanschlüsse nicht mehr mit der Aussage “ohne Zeit- und Volumenbeschränkung” anbieten. Stattdessen muß sie deutlich auf die Drosselung der Up-/Download-Geschwindigkeit ab einem Volumen von 100 GB / Monat hinweisen. Die Urteilsschrift steht auf den Seiten des vzbv als PDF-Dokument bereit: telekom_lg_bonn_19.09.2011.pdf. Der Schrift ist zu entnehmen, daß die Klage am 08.10.2010 zugestellt wurde. Elf Monate später ergeht nun also endlich ein Urteil. Und 23 Monate, nachdem wir hier darüber berichteten… [/Update]

Asus EeeBox PC EB1501 und wie man Absatzpotentiale ermittelt

Die Asus EeeBox PC EB1501 weckt Begehrlichkeiten. Mit Ihrem “ballerina inspired” Design macht sie einen schlanken Fuß und bringt neben...

Die Asus EeeBox PC EB1501 weckt Begehrlichkeiten. Mit Ihrem “ballerina inspired” Design macht sie einen schlanken Fuß und bringt neben einem Slot-In DVD-R/W-Laufwerk zahllose Schnittstellen darunter u.a. einen Card Reader, sechs USB-Ports, 1000 Mb Ethernet-Anschluß, HDMI out, eSATA, einen digitalen S/PDIF-Ausgang sowie eingebautes 802.11b/g/n WLAN im 1,5 Liter fassenden Gehäuse unter.

Asus EeeBox PC EB1501Das Erscheinen der EeeBox war seit geraumer Zeit mit dem Verkaufsstart von Windows® 7 am 22. Oktober 2009 synchronisiert, da die Box mit vorinstalliertem Windows® 7 Home Premium geliefert werden soll. Amazon bot Wochen im voraus eine Vorbestellungsmöglichkeit für den Preis von ~410,- € an. Am 22. Oktober dann die Überraschung: Zwar wurde die EeeBox nun im Katalog von Amazon gelistet, allerdings mit einer Lieferzeit von ein bis zwei Monaten! Kurz darauf folgt der Knock-Out per E-Mail. Die Box könne in absehbarer Zeit nicht geliefert werden, daher würde die (Vor-)Bestellung storniert. Seither ist die Box über die Amazon-Suche nicht mehr zu finden. Auf Wiedersehen im Neumannsland! Eine kleine Recherche hat zumindest diese Produktseite zu Tage gefördert, über die man sich bei Erscheinen der Box per E-Mail informieren lassen kann. Zur Überbrückung der Wartezeit hat NewGadgets.de freundlicherweise ein Hands-On-Video zur Verfügung gestellt.

Ein Schelm sei, wer Böses dabei denkt! Aber auch wenn es nicht opportun ist wollen wir es wagen, also das mit dem Böse denken: Bald ist ja Weihnachten. Gestern in acht Wochen, um genau zu sein. Und es wäre doch ganz außerordentlich hilfreich wenn Asus wüsste, wie groß das Absatzpotential für so eine neue EeeBox ist. Da könnte man doch bspw. Amazon hervorragend nutzen, um das Potential noch vor dem Verkaufsstart zu ermitteln. Dachte sich vielleicht Asus und nannte Amazon einen Liefertermin. Die nehmen fleissig Vorbestellungen auf und reichen die Summe an Asus weiter. Deren Produktmanagement macht einen Abgleich mit den Business Case-Annahmen für die EeeBox EB1501 und stellt irgendetwas fest. Entweder es sind weniger Vorbestellungen als angenommen, genau so viele oder sogar mehr! Was auch immer dabei herausgekommen ist, der nächste Schritt kann nur ein “educated guess” auf die Käuferpsychologie gewesen sein. Mit dem Ergebnis, daß es erst einmal gar keinen Liefertermin gibt. Und Amazon muß alle Vorbestellungen stornieren. Ob Amazon wohl ein Opfer geschickter Marketingstrategen von Asus ist? Oder ist Amazon etwa ein Mittäter? Eine konzertierte Aktion zum Wohle beider Unternehmen. Das klingt doch schon fast nach einer schönen Verschwörungstheorie. Und im Rahmen dieser Theorie wird das Gerät kurz vor Weihnachten erscheinen. Wetten?

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß es natürlich auch zahllose andere Gründe geben könnte, die zu der Verzögerung führen: Produktionsprobleme bei Asus, etwaige Zertifizierungen fehlen oder Windows® 7 Home Premium bleibt auf der EeeBox unbedienbar weil außerirdischer Schadkode im Tastaurtreiber aus jedem X ein U macht. Man weiß es nicht. In jedem Fall gilt: Honi soit qui mal y pense. ;-)

[Update 30.10.2009] Seit dem 27.10.2009 wird das Gerät bei geizhals.at gelistet. Die Angaben zum Liefertermin sind uneinheitlich und lassen auf Mitte/Ende November schließen.

Zahlungsoptionen auf Xbox Live suchen UND finden

Dem Winfuture-Post Xbox 360 ist inzwischen ein beliebtes Angriffsziel ist genau das zu entnehmen: Im Bereich der Spielekonsolen ist die...

Dem Winfuture-Post Xbox 360 ist inzwischen ein beliebtes Angriffsziel ist genau das zu entnehmen: Im Bereich der Spielekonsolen ist die Xbox 360 mittlerweile liebster Spielball der Hacker, Phisher und Social Engineers geworden. Hauptgrund sind die in den Nutzerkonten oftmals hinterlegten Kreditkartendaten.

Also entfernen wir kurzerhand die Kreka-Informationen aus dem Nutzerkonto, denn die Neueingabe im jeweiligen (und eher seltenen) Nutzungsfall ist weniger schmerzhaft als der Mißbrauch der Kreditkarte. Aus einem “kurzerhand” entwicktelte sich dann interessanterweise eine längere Suche: xbox live, mein konto Wo sind nur die Zahlungsoptionen versteckt? Um es kurz zu machen: Der Weg führt über den Marktplatz, was IMHO nicht sonderlich intuitiv ist. Um zu den Zahlungsoptionen zu gelangen, gibt es einen schnellen Weg über das Drop-Down-Menü rechts des Gamer-Bildes. Dort Mein Konto wählen und dann im Menü links unten Zahlungsoptionen verwalten. Hier können bestehende Kreditkartendaten bearbeitet, eine neue Kreditkarte hinzugefügt oder bestehende entfernt werden.

Das Ganze ist auch über die Konsole möglich. Wie genau, ist diesem Support-Artikel Zum Verwalten von Kreditkarten Zahlungsoptionen in Xbox LIVE-Kontenverwaltung von Microsoft zu entnehmen. Die Übersetzung aus dem Englischen ist ein wenig holprig, aber durchaus verständlich.