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Jul/09 6
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Vier Wege, um das MacOS Dock neu zu starten
In sehr seltenen Fällen friert das Dock unter MacOS X ein. Fensterwechsel über Cmd+Tab oder der Start von Applikationen aus dem Dock heraus sind dann nicht mehr möglich. Die Handlungsalternativen in diesem Fall sind entweder Reboot des Rechners oder ein minimalinvasiver Neustart des Docks. Hier werden vier Wege für die letztgenannte Variante beschrieben.
- via Terminal per killall
Das Terminal aus Applications » Utilities starten und dort
killall Dock
eingeben. - via Terminal per kill
Terminal aus Applications » Utilities starten. Dort
ps aux | grep "Dock"
eingeben. Die Zeile mit Aufbau
[username] [PROCESS-ID] ... /System/.../Dock -psn_0_2253350
suchen und mit
kill -9 [PROCESS-ID]
den Dock-Prozess beenden. - via Acitivity Monitor
Den Activity Monitor (dt. Aktivitätsanzeige) aus Applications » Utilities starten. Zeile anklicken, die “Dock” als Prozessnamen enthält, und Button “Quit Process” (oben links; dt. Prozess beenden) drücken. - via AppleScript
Den Script Editor aus Applications » AppleScript starten und die Befehlszeilequit application "Dock"eingeben. Klick auf den “Run”-Button führt zum gewünschten Ergebnis. Alternativ lässt sich das AppleScript-Kommando auch direkt in einem Terminal-Fenster ausführen. Mit der Befehlszeile
osascript -e "quit application \"Dock\""
wird dasselbe Ergebnis ohne Umweg über den Script Editor erzielt.
Am einfachsten erscheint die killall-Variante. Ungeachtet der persönlichen Präferenz wird in allen Fällen das Dock beendet und automatisch neu gestartet.
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7:33 am on July 22nd, 2009» Link this comment
Witzig, hatte das Problem gerade letzte Woche erst und bin nach kurzem Googlen auch ueber die “killall Dock” Loesung gestolpert. Funktioniert prima.
4:39 pm on July 22nd, 2009» Link this comment
Aber wir wollen nicht unerwähnt lassen, daß es auch noch andere tolle Suchmaschinen gibt. Bspw. Bing oder Altavista oder Yahoo! In Zeiten, da sich “googlen” als Synonym für “Internetsuche” in den Duden verirrt hat, scheint es spätestens angebracht, dem Marktführer eine gewisse Grundskepsis ggü. zu bringen (vgl. Microsoft, Intel, etc.). Ach ja, don’t be evil! ;-)
1:30 pm on August 11th, 2011» Link this comment
Auch beliebt:
ps -ef | grep Dock
die daraus resultierende pid des prozesses hier verwenden:
kill -9 [pid]
also z.b. kill -9 107 killt den prozess mit der pid 107. die -9 nach kill ist eine art kill-level. bei -9 werden auch prozesse abgeschossen, welche sich ansonsten störrisch verhalten. -9 tötet. definitv ^^
greetz,
tom
3:00 pm on August 11th, 2011» Link this comment
Hi Tom, wo ist denn der Unterschied zu “2. via Terminal per kill”-Version? VGhfuhruhurr
9:44 am on August 15th, 2011» Link this comment
der kill-level (in meinem beispiel -9) bestimmt wie gekillt wird. der normale kill befehl sagt dem prozess, dass er sich beenden soll. der prozess darf / soll vorher noch seine arbeit beenden und sich somit “geordnet zurückziehen”. “-9″ wartet nicht darauf, dass der prozess sich selbst beendet und schiesst den prozess rigoros ab.
9:52 am on August 15th, 2011» Link this comment
Ah, Du hattest Dich explizit auf “-9″ bezogen. Yukk, da gibt es in der Tat einen Unterschied. -HUP entspricht der höflichen “hang up”-Variante, wie von Dir beschrieben. -KILL (=-9) ist die rabiate Variante. Aber eben nötig, wenn der Prozeß gar nicht mehr reagiert.