25
Aug/08
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Auf und unter dem Segway

Segway Tour Segway – was ist das? Kurz gesagt ein Personal Transporter und grob umschrieben ein motorisiertes, selbst balancierendes Fortbewegungsmittel mit zwei Rädern, Stehplattform und Lenkstange. Der von Dean Kamen erfundene Segway hat recht lange um die Straßenverkehrszulassung in Deutschland kämpfen müssen. Mittlerweile haben aber einige Bundesländer ihre Zustimmung erteilt, so auch NRW. Seit drei Jahren organisiert der Segway Point Rhein Ruhr Veranstaltungen mit dem Segway. Mangels Zulassung für den Straßenverkehr waren diese zunächst auf private Gelände beschränkt, sind aber seit geraumer Zeit auch im öffentlichen Bereich möglich. Das Angebot umfasst u.a. geführte Touren in Essen und Düsseldof.
Segway Tour Gestern war es dann soweit: Ich habe meine Jungfernfahrt auf dem Segway, Modell x2, in Essen bestritten. Nach einer sehr guten, ausführlichen Einführung wird geübt und in, grob geschätzt, zwei Minuten ist das Fahrprinzip erlernt. Es geht im gedrosselten Schildkrötenmodus los, damit man sich langsam an die Fahr- und Steuerweise des Segway gewöhnen können. Nach etwa 1,5 km wird der Turtle-Mode deaktiviert und wir brausen am Baldeney-See entlang, ab und an sogar mit Höchstgeschwindigkeit (ca. 20 km/h). Da kommt Freude auf und es wird schlagartig klar, wie sich Tiere im Zoo fühlen müssen. Auf dem Segway ist man sich der Aufmerksamkeit beinahe aller Fußgangster, Fahrradfahrer und Inline-Skater gewiss. Die meisten erfreuen sich am ungewöhnlichen Gefährt, manche meckern über vermeintlich unzulässige Motorisierung auf dem Fahrradweg. Spätestens in ein paar Jahren dürfte der Zooeffekt nachgelassen haben.
Segway Tour   Als wahrer Danger Seeker muß ich natürlich den Grenzbereich des Gerätes erproben und dann nach einigen engen Schwüngen und Kurven unliebsame Bekanntschaft mit dem Boden machen. Das 50kg-Gerät splattatert nur so um mich herum, aber sowohl Fahrer als auch Segway haben den Sturz ohne größere Blessuren überlebt. No risk, no fun! Damit kein falscher Eindruck entsteht: Der Segway ist nicht gefährlicher als ein Fahrrad oder Inline-Skates. Bei normaler Fahrweise dürften Stunts der von mir gebotenen Art eher selten sein. Und mit hinreichender Fahrpraxis sind anspruchsvollere Fahrmanöver sicher ebenfalls zu meistern. Schließlich gibt es bereits internationale Segway-Polo-Meisterschaften!
   Die Tour dauert etwa 2,5h und führt vorbei am Baldeney-See, Haus Scheppen, durch Werden und auf der anderen Seite des Sees zurück zum Lukas. Strong buy und thumbs up! :-)


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21
Aug/08
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Mach’ dich zum Horst!

So ein Blogger-Chieftain, der muß sich auch mal zum Horst machen können. Ganz im Stile des Preisaushangs eines damals von mir heißgeliebten Fladenbrotbereiters: “1 x Döner Kebab. 5 DM. Bitte schön!”. Mit yearbookyourself.com ward das Horst’sche Ziel schnell erreicht. (Zum Vergrößern, klicken!)

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So stellt er sich also dar, der Dude im Wandel der Zeit. ;)


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Kategorie » Void
9
Aug/08
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Weltuntergang

Das Ende der Welt ist nah. Das fürchten zumindest einige Experten, wenn voraussichtlich am 10. September der weltweit größte Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) des Kernforschungszentrums CERN an den Start geht. LHCDer LHC ist ein Partikelbeschleuniger dessen Bau an der Französisch-Schweizerischen Grenze rund 14 Jahre dauerte und etwa vier Milliarden Euro gekostet hat. Er wird als die größte, teuerste und stärkste Apparatur betrachtet, die jemals von Menschen zur Erforschung von Partikelkollisionen gebaut wurde.

Zur groben Funktionsweise: In einem 26,659 Kilometer langen Ring werden gegenläufig rotierende Protonenstrahlen durch supraleitende Magneten beschleunigt, um dann mit einer Energie von bisher unerreichten etwa sieben Teraelektronenvolt (1 TeV = 1012 Elektronenvolt) aufeinanderzuprallen. Das Experiment soll dabei helfen, das so genannte Standardmodell der Teilchenphysik, das den innersten Aufbau der Materie beschreibt, zu bestätigen oder zu erweitern.

Es ist derzeit nicht sicher, was die Ergebnisse der Experimente sein werden. Einige Wissenschaftler befürchten, daß theoretische Anomalien, bspw. kleine schwarze Löcher, Strangelets oder de Sitter Raum-Zeit-Transitionen, entstehen könnten. Einige dieser Ereignisse, so die Experten, hätten das Potential, um Materie fundamental zu verändern und unseren Planeten zu zerstören. Wer gegen den LHC mitklagen möchte, wird bspw. bei Walter Wagner et al. fündig.

Zusammengefasst das Endzeitszenario mit Eintrittswahrscheinlichkeit p=0,984: Wir haben eine Supermaschine gebaut, die nach Klick auf “Start” etwas brummt und zischt und surrt und dann über kurz oder lang einen Riss im Raum-Zeit-Kontinuum erzwingt. Durch dieses Wurmloch werden ein, zwei schwarze Löcher aus dem Mittelpunkt der Sonne auf die Erde transportiert (Beam me down, Scotty!), die sich aufgrund einer Binge-Eating-Störung zunächst alle Kernreaktoren einverleiben (Brainiac lässt grüssen), dadurch an Flatulenz erkranken und hernach allerlei nicht nur übelriechende sondern vor allem aggressiv-radikale Strange-Quarks in die Welt freisetzen (DS9, Quark: “Weibchen bedeuten Ärger.”). Selbige reduzieren die auf unserem Planeten wandelnden Kohlenstoffeinheiten (=Mensch & Getier, hatten die Vogonen etwa in V’Ger ihr Vorbild?) zu Kaonen, die ihrerseits unsere geliebte Erde verzehren, bis nur noch ein Hauch von Nichts die Lücke zwischen Venus und Mars füllt. Damit wäre auch geklärt, warum es “mit Kaonen auf Spatzen schießen” heißt… Also, carpe diem!


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Kategorie » Rocket Science